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“Twitter war mein Methadon” – Stefan Oßwald bloggt wieder auf www.denQuer.de

24. August, 2009 von Stefan Oßwald

Jetzt wird wieder zurückgebloggt... Lange war es ruhig hier im Blog, der letzte Eintrag ist vom Oktober letzten Jahres und trotzdem ist in der Zwischenzeit viel passiert. Jetzt soll auch hier im Blog wieder etwas passieren – ich blogge wieder.

Wenn man nach so langer Abwesenheit nun wieder sein “erstes” Blogpost verfassen soll, überlegt man, was man und wie man es schreibt. Es gibt ja einige offene Fragen und ich habe in einzelnen Gesprächen schon des Öfteren angekündigt, denQuer wiederzubeleben. Ich habe mich für ein Interview mit mir selbst entschieden:

denQuer: Hallo Stefan, schön dich wieder als Autor für www.denQuer.de zu haben. Was ist passiert, warum diese lange Pause?

Stefan Oßwald: Der Hauptgrund ist, dass mein Blog im Oktober letzten Jahres gehackt und mit vielen schmutzigen Links “bestückt” wurde und daraufhin komplett aus dem Google-Index geflogen ist. Die damalige WordPressversion ließ sich auch nicht ohne Weiteres updaten, da das Theme mit einer neuen Version nicht kompatibel gewesen ist. Ich selbst hab von Programmierung keine Ahnung und mein Admin ist durch seinen Job auch ganz gut ausgelastet – ergo lag das Blog erst mal brach.
Im Dezember gab es einen ersten Versuch das Blog upzudaten und das Design wieder entsprechend herzustellen – dieser Versuch ist jedoch gescheitert und da ich zu dieser Zeit in der heißen Phase beim Schreiben meiner Abschlussarbeit war, lag der Fokus dann auch wieder auf dieser.
Der Rest ist schnell erzählt: Im Januar ging es eigentlich nur für ein Praktikum nach München, mittlerweile arbeite ich fest bei einer Agentur. Viele neue Eindrücke, eine Menge toller Menschen und Twitter haben dafür gesorgt, dass sich die erneute Reaktivierung dieses Blogs so weit hinausgezögert hat.

denQuer: Was kann Twitter dafür?

Stefan Oßwald: Der Dienst gibt mir die Möglichkeit mich einfach, schnell und kompakt mitzuteilen und mit anderen auszutauschen. Weiterhin muss ich keine neuen Updates aufspielen, benötige keine Plugins etc. Wenn man die Kommunikation im Web mit einer Sucht vergleichen würde, dann war Twitter mein Methadon um vom Bloggen runterzukommen 😉

denQuer: Letztendlich bist du jetzt aber anscheinend rückfällig geworden und fängst wieder hier im Blog an.

Stefan Oßwald: Das “Problem” bei Twitter ist die Schnelllebigkeit und die Begrenzung auf 140 Zeichen. Ich habe Twitter vor allem dazu genutzt, um u.A. für mich interessante Links zu Beiträgen über Social Media und Co. mit den Followers zu teilen – meine eigene Meinung zu der entsprechenden Thematik fand dabei nur selten Platz. Nach einem Tag hat den entsprechenden Tweet dann aber auch niemand mehr gelesen und Besucher von Google bringen da auch keine Punkte.
Im Blog kann ich selbst entscheiden, wie viele Zeichen ich für einen Eintrag nutze und hier machen z.B. auch die Besucher von den Suchmaschinen Sinn, da sie direkt kommentieren können und nicht einen eigenen Account benötigen.
Für mich wird mein Blog dann auch zu meinem persönlichen Archiv und motiviert, mich noch intensiver mit bestimmten Thematiken auseinanderzusetzen.

denQuer: Also hörst du jetzt auf mit dem Twittern?

Stefan Oßwald: Natürlich nicht. Ich habe allerdings meinen Twitteraccount in @StefanOsswald umbenannt, bei @denQuer läuft jetzt nur noch der Feed rein. Lass uns weiter über das Blog reden.

denQuer: Wie hast du es denn jetzt geschafft eine neue WP-Version aufzuspielen und das Design anzupassen?

Stefan Oßwald: Ich habe da gar nichts geschafft. Zu verdanken habe ich das meinem Freund, ehemaligen Studienkollegen und Admin Tino Kreßner, der das Blog einmal komplett “gereinigt” hat. Das aktuelle Theme, sowie die Installation und Anpassung von diesem verdanke ich Jürgen Mayer, der mich nicht nur sehr gut beraten, sondern auch das gesamte Wochenende stets meine Wünsche bei Design und Struktur umgesetzt hat und immer weiter daran arbeitet.

denQuer: Wird sich neben dem Design noch etwas ändern?

Stefan Oßwald: Thematisch werde ich mich mehr auf die Social Media konzentrieren, daher auch der Wechsel des Slogans und die Umstrukturierung der Kategorien. Das Thema beschäftigt mich ja nicht nur seit Jahren privat, sondern mittlerweile und glücklicherweise auch beruflich. Das Blog muss jetzt erst einmal wieder wachsen und die Kategorien müssen sich nach und nach füllen. Die älteren Beiträge habe ich aufgrund ihrer Vielzahl nur grob umsortiert, daher ist “Sonstiges” auch die Kategorie mit den meisten Beiträgen.
Neu ist der Event-Kalender, den ich diese Woche noch auf den neuesten Stand bringen werde. Dieser dient eigentlich primär mir, damit ich einen Überblick über die Vielzahl an Barcamps, Stammtischen, Twittwoche etc. habe, ist aber vielleicht auch für andere ganz interessant. Weitere “Features” sind geplant, jetzt heißt es aber erst mal Content zu produzieren.

denQuer: Dann wünsche ich dabei viel Spaß und bin gespannt auf das, was kommt.

Stefan Oßwald: Danke, ich auch.

Bild: CC by marcopako

Kategorie : Blogs, Social Media DE

Kommentare

1

Hallo Stefan,

erstmal recht herzlichen Dank für die positive Erwähnung in Deinem Artikel, gerne habe ich Deinen Neustart unterstützt und die letzten Kleinigkeiten werden wir in den nächsten Tagen in Angriff nehmen.

Also viel Erfolg für Deinen Neustart und bis bald im RealLife.

VG, Jürgen

2

Als Du noch regelmäßig gebloggt hast, kannten wir uns noch gar nicht. Insofern freue ich mich, ganz unvorbelastet das neue denQuer zu entdecken. Ich bin gespannt auf Deine Postings und möchte Dich auch gleich richtig unter Druck setzen: Ich erwarte da Einiges. 🙂

3

Freut mich Stefan, hab’s auch nicht aufgegeben und am Wochenende sogar meinen Blogumzug geschafft. Will follow your (Blog)Updates!

4

Hab das rein zufällig gelesen…

Dann blogge mal los bzw. weiter!

Viele Grüße aus Pirna

Frank

5

@Jürgen: Ich habe zu danken 😉

@sachar: Ich werde mein Bestes geben, Deinen Erwartungen gerecht zu werden.

@Anne: Ich freu mich immer auf Feedback 😉

@Frank: Ach komm, du schaust doch jeden Tag auf mein Blog 😉 Viele Grüße aus München.

6

Da fragt man sich beim lesen ja schon, ob man nicht irgendwie auf den Kopf gefallen ist.

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