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Plaxo, Facebook und 100 Mio. $

3. Januar, 2008 von Stefan Oßwald

Wie die New York Times berichtet, soll Plaxo verkauft werden. Plaxo ist laut Wikipedia eine „Social-Network-Dienstleistungen und -Software zur dezentralen Verwaltung von vernetzten Online-Adressbüchern“. Die Idee dahinter ist gut und praktisch, allerdings waren Plattformen wie LinkedIn oder Facebook einfach schneller, die Leute zu vernetzen. Grund dafür ist vielleicht auch die Spamflut, welche Plaxo mit sich brachte und die, wie auf dem Firmenblog zugegeben wurde, auch der Kundenakquise diente. Jetzt kann man sich jedenfalls die Daten für 100 Millionen Dollar kaufen. Denn Profit hat Plaxo anscheinend nicht gemacht, zumindest nicht soviel, dass es sich rentieren würde.
Verwunderlich ist dann nur diese PR-Aktion mit dem Facebook-Hack. Angeblich hat Robert Scoble Facebook gehackt und Nutzerdaten ausgelesen. Er selbst schreibt in seinem Blog, das er nur ein neues Feature namens Plaxo Pulse getestet hat. Dieses sommelt die Daten aus verschiedenen Netzwerken, wie digg und flickr. Inwiefern das jetzt etwas mit einem Hack von Facebook-Accounts zu tun hat steht nicht fest. Allerdings wurde der Account von Herrm Scoble seitens Facebook gesperrt. Eine PR-Aktion? Klingt fast so! Vielleicht soll ja auch einfach nur der Preis von Plaxo nach oben getrieben werden.

Update: Der Herr Scoble hat seinen Account wieder und der Herr Wagner hat auch einen schönen Beitrag zum Thema gebloggt.

Kategorie : Quernetzt

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