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kaioo.com disst StudiVZ

23. Januar, 2008 von Stefan Oßwald

Eigentlich wollte ich mir mal das Statement der Macher des Social Networks kaioo.com anschauen. Allerdings ist mir dabei auf YouTube noch ein anderes Video aufgefallen. Unter dem Titel Stasido MC: „Kaioo.com: Nie wieder StasiVZ!““ findet sich ein Rapvideo welches ich euch nicht vorenthalten möchte:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=B92sDagwZ1I[/youtube]
Musik und Text basieren auf dem Lied „Mein Block“ von Sido.
Gibt es jetzt den ersten Online-Community-Beef? Müssen die Macher der Portale bald mit schusssicheren Westen und Leibgarde auf die Straße gehen? Hamburg vs. Berlin? Über wie viel Profilleichen gehen die Betreiber? Fragen über Fragen, dabei ist es doch bloß billige Werbung.

Update: Oh, da gibts wohl doch Beef. Ich bin bei ihm gerade auf diese Pressemitteilung gestoßen. Aus der geht hervor das StasiVZ StudiVZ gegen das Video vorgehen will. Bis einer weint.

Kommentare

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[…] denQuer – social networking & more wrote an interesting post today on kaioo.com disst StudiVZHere’s a quick excerpt Eigentlich wollte ich mir mal das Statement der Macher des Social Networks kaioo.com anschauen. Allerdings ist mir dabei auf YouTube noch ein anderes Video aufgefallen. Unter dem Titel „Stasido MC: „Kaioo.com: Nie wieder StasiVZ!“” findet sich Speichern & Weitersagen […]

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…die Frage ist aber wirklich, ob dieses kaioo.com sicherer ist, von einem, der ein anderes Lied missbraucht für seine eigene Sache ;-). Spannend bleibt es in jedem Fall.

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Für Kaioo ist eine Klage durch StudiVZ wahrscheinlich Gold wert. Nationale Aufmerksamkeit. Eine gemeinnützige Seite zu verklagen bringt auch entsprechendes Mitgefühl der Leute mit sich. Zumal hinter Kaioo der CEO von SonyBMG steht und vielleicht diese Klage auch finanziell abwehren kann.

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… Dabei wird in einschlägigen Foren im Internet darüber diskutiert, ob Kaioo wirklich unabhängig ist. Auch Steffen Roski vom alternativen Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Marburg schließt nicht völlig aus, dass Kaioo nur „das Privatvergnügen einiger Bertelsmänner“ ist. Von Bertelsmann sei die Strategie bekannt, Konzerninteressen unter dem „Deckmantel der Gemeinnützigkeit“ zu verkaufen. Die junge Generation, insbesondere Studenten, seien für Bertelsmann als Zielgruppe interessant, etwa um Marketingstrategien oder Ansprachen zu testen. Zumal habe Bertelsmann den Web 2.0-Hype im Gegensatz zu Holtzbrinck (Zeit, Handelsblatt) bislang verschlafen…

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/418349/TrkHomeMagTsr9

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