„Pimp my Grandparents“, oder so ähnlich, könnte man den Versuch nennen, die ältere Generation in das sogenannte Web 2.0 einzuführen. Vielleicht funktioniert es, wenn man ihnen dieses neue Medium mittels eines ihnen gewohnten alten Mediums aufzeigt. Das dachten sich wahrscheinlich auch die Macher der 13. Mediennacht in Mittweida, welche im Rahmen des Medienforums stattgefunden hat, als sie diesen Titel produziert haben:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IQi12VqlWFU[/youtube]

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Kategorie : PrQjekte, Web 2.0, Web 2.Q
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denQuer geht ab Donnerstag, dem 06.12.07, in die zweite Runde. Nach einem Jahr als „Mediensupport-Netzwerk“ wird denQuer nun als Privatblog von mir weitergeführt. Die Struktur der Seite hat sich ein wenig geändert und auch der Schwerpunkt der Inhalte wird sich verlagern. Jetzt wird noch etwas am Feintuning gearbeitet, damit es, pünktlich zum Nikolaus, am Donnerstag losgehen kann.
Seid gespannt, am Donnerstag wird „So a Stückerl World Wide Web”-Geschichte geschrieben.

relaunch.jpg

Hier ziehe ich die symbolische Grenze zum „alten Content“.

Kategorie : SQnstiges
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Sep
09

Deutschland, Deutschland

9. September, 2007 von Tino Krener

In Zeiten der Globalisierung macht es auch einmal Spaß stolz auf sein eigenes Land sein zu können. Und das mit allen Grund, kommen doch bedeutende Erfindungen aus unserer Heimat. Eine sehr schöne Übersicht, unterlegt mit der Musik von Heppner – Wir sind wir.

Eine weitere Übersicht zusammen mit berühmten Persönlichkeiten und Marken bietet dieses Videos. Nur distanziere ich mich von dem letzten Satz in dem Video und korrigiere diesen in: „Deutschland für Alle“ – un das mit Stolz.

Kategorie : SQnstiges
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Aug
31

Lasst uns virales Marketing machen!

31. August, 2007 von Tino Krener

Als hätte jemand die aktuellen Diskussionen des Filmtrip-Teams heimlich mit einer Kamera verfolgt:

Kategorie : Querbung, SQnstiges
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Aug
28

Mitfahrgelegenheit Filmtrailer

28. August, 2007 von Tino Krener

Endlich gibt es die ersten Bilder des Spielfilms „Mitfahrgelegenheit“, den man nun schon seit sechs Monaten live im Internet unter www.filmtrip.de begleiten kann.

Das Filmteam freut sich über Meinungen, Kritik und Lob drüben auf http://www.filmtrip.de/mitfahrgelegenheit-trailer.html

Und nun viel Spaß!

Kategorie : PrQjekte, Sonstiges
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Aug
20

Der Ausverkauf deutscher Kultur

20. August, 2007 von Tino Krener

David Hasselhoff wäre sicher stolz, wenn er den Videospot zu „Verdammt ich hab nichts“ sehen würde. Matthias Reim ist zwar kein One-Hit-Wonder, dennoch wohl den meisten mit dem Song „Verdammt ich lieb dich“ in Erinnerung. Genau dies und der Umstand unglücklicher finanzieller Situationen des deutschen Sängers, haben Jung von Matt zu dieser Werbekampagne angeregt.

Auch wenn ich jetzt meinen Missmut über diese Aktion hier breit machen würde, oder kritisiere mit welcher Berechtigung die Agentur den Song selbst schon als „HIT“ betitelt, diene ich doch mit diesem Beitrag dem geplanten Ziel der Kampagne. Ich verbreite es weiter und werde somit Opfer meiner eigenen Kommunikation. Aber was solls, Sixt wird durch diesen Spot sicherlich kein Imageschaden davon tragen.

Hat es neben dem ungewollten Kenntucky-McDonalds-BurgerKing-Song von DJ Ötzi eigentlich schon mal ein solches Werbelied in die Top100 Charts geschafft? Freue mich über Beispiele.

[via ConnectedMarketing]

Kategorie : Web 2.Q
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Aug
18

Xoumer: Digitale Exhibition …

18. August, 2007 von Tino Krener

… oder wie man selbst Negativwerbung betreibt. Ähnlich wie Epic2015 beginnt das Video über den neuen Internetdienst Xoumer mit einer geschichtlichen Entwicklung. Hier wird gezeigt, wie Menschen sich durch die Techniken des Web2.0 immer weiter voreinander entblösen und private Informationen über sich preisgeben. Auch diesmal endet alles in einer dunklen Zukunftsvision … nur will diese der Erschaffer des Videos selbst gestalten und sucht dafür Investoren. Interessantes Vorgehen.

Wem die elf Minuten zu lang sind: Xoumer ist ein neues Startup, welches über die Zeitkomponente, ähnlich wie bei design-the-time, ein allumfassendes Geschichtsarchiv, verknüpft mit persönlichen Momenten aufbauen möchte. „Design the time“ gewann bei einen Gründerwettbewerb 100 Millionen Dollar und wurde seit Februar von einem Microsoft Mitarbeiter auf der Webseite in seiner Genialität mit YouTube verglichen. Heute heißt „Design the Time“ nun Miomi und ruft ebenso wie Xoumer zur geschlossener Beta auf. Wer ein halbes Jahr mit der eigenen Idee angibt, brauch sich dann nicht wundern, wenn die Konkurrenz aufholt. Das sollte man im Internet wissen. Und rechtlich gesehen ist eine Idee ebenso wenig schützenswert. Aber wer auf die Webseite von miomi schaut, wird durch die dortige angepriesene Integration in Microsoft® Encarta® und Wikipedia® eine leichte Vermutung bekommen, wer diesen Konkurrenzkampf wohl gewinnen wird.

Der Grundsatz dieser Idee, mehrere Elemente (News, Wissen, Meinungen, Erfahrungen, Bilder, usw.) zu einem Ereignis zusammen zu fassen ist mit Sicherheit zukunftsweisend. Ein solches Mashup (Verknüpfung mehrerer Anwendungen über eine API Schnittstelle zur Schaffung einer neuen Anwendung) wird uns schon sehr spannend bei http://www.soup-soup.net präsentiert. Dieser Dienst verbindet Nachrichten, von den großen Newsportalen CNN, BBC, FOX, usw. mit Artikeln aus dem Online-Wissenslexikon Wikepedia, Fotos von Flickr, Blogbeiträge mittels Technorati, Umfragen von Vizu und dem Slangverzeichnis von UrbanDictonary. Alles Wissenswertes rund um die Informationen in einer Nachricht sind hiermit von einer zentralen Anlaufstelle abrufbar.

Kategorie : Web 2.Q
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Aug
16

Mund-zu-Mund-Propaganda

16. August, 2007 von Tino Krener

… oder warum wird klassische Werbung immer ineffektiver. Dies ist der erste Teil einer Ausarbeitung über alternative Werbeformen, die effektiver und meist sogar preisgünstiger sind, als klassische Werbung (Plakate, Werbespots, Printanzeigen, …). Mund-zu-Mund-Propaganda ist die Grundlage für Virales Marketing.

Mundpropaganda ist gezielt. Wohingegen man im Fernsehen als Mann, schon mal einer O.B.-Werbung ausgesetzt wird, werden Freunde und Bekannten sich nur von Dingen erzählen, bei denen sie glauben, dass diese den jeweils anderen auch interessieren. Action Fans werden sich über „Stirb Langsam 4.0“ austauschen und als Trickfilmfan wird einem schon mal vom „Simpsons“-Film erzählt. Zudem schafft Mundpropaganda ein sehr glaubwürdiges Umfeld. Wenn ein unabhängiger Privatmensch einen Film weiter empfiehlt, sind meist keine finanziellen Interessen damit verbunden. Kennen wir die Vorlieben und Meinungen des Gegenübers schon länger, können wir die Gefahr reduzieren, für einen Film Geld auszugeben, den wir nie schauen würden. Ein sehr professionell gemachter Trailer kann dagegen schnell in die Irre führen.

Memetik: Der Ursprung von Mund-zu-Mundpropaganda

Analog zu Darwins Theorie über die Gene schuf Richard Dawkins 1976 den Begriff der „Meme“. Ein Mem bezeichnet eine Idee oder einen Gedanken, welches sich im Fühl- und Denkvermögens eines Individuums entwickelt und durch Kommunikation weiterverbreitet wird. Das Mem nährt sich durch die Fähigkeit der Menschen andere Menschen zu imitieren. Verhaltensmuster werden übernommen, Normen weitergeben und religiöse Motive pflanzen sich in den Köpfen fort. Beginnt sich einmal ein Mem von allein zu replizieren, kann es sogar eine Epidemie auslösen, wie dies in den beiden nachfolgenden Beispielen geschah.

Mund-zu-Mund-Propaganda in der Geschichte

Am 18. April 1775 hörte ein Junge in Bosten, wie ein britischer Armeeoffizier zu einem anderen sagte: „Morgen ist die Hölle los.“ Der Junge lief mit dieser Nachricht zu einem Silberschmied namens Paul Revere, welcher der Geschichte mit großer Aufmerksamkeit lauschte. Schon früher an diesem Tag hatte er gehört, dass sich eine hohe Anzahl an britischen Offizieren am Hafen versammelt haben. Er berichtete seinem Freund Joseph Warren von diesem Gerücht. Beide beschlossen die Gemeinden um Bosten zu warnen und sattelten 22 Uhr am selbigen Tag die Pferde. Auf dem Weg nach Lexington verbreiteten sie die Nachricht und forderten die Leute auf, diese weiter zu tragen. Schon bald befand sich die ganze Region in Aufruhr. Die Nachricht pflanzte sich fort wie ein Virus. Als die Briten schließlich am 19. April mit ihrem Marsch auf Lexington starteten, trafen sie in Concord überraschend auf einen harten und gut organisierten Widerstand. Aus diesem Konflikt entstand die Amerikanische Revolution – eine Geschichte, die heute noch jedem Schulkind in Amerika erzählt wird.

Mund-zu-Mund-Propaganda heute im digitalen Zeitalter

Der Blogger Matthias Oborski stellte am 3. März 2006 ein Video auf seine Webseite www.ntropie.com, was er zuvor unbeachtet in einem Forum fand und verpasste ihm den Titel „The next big thing!“ Darin zu sehen sind Read More→

Kategorie : Web 2.Q
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Jul
16

Der Schwan schwimmt wieder

16. Juli, 2007 von Conny Espenhahn

Bäume, die aus einer asphaltierten Straße wachsen, Regentropfen, die den Film dominieren und Bilder, die an die Opfer von Beslan erinnern. Am 7. November ist es wieder soweit: Unter dem Motto „Design Your Imagination“ werden auch in diesem Jahr wieder die besten digitalen und Animationsfilme von Studenten und freien Künstlern mit dem Swan Lake: Moving Image & Music Award (SL:MIMA) ausgezeichnet. Ausrichter der Veranstaltung ist die Hochschule Mittweida.

Das Besondere daran: New-Age-Musiker stellen in einer weltweiten Kooperationen ihre Stücke kostenlos zur Verfügung und erhalten im Gegenzug von den Teilnehmern kreative, originelle und unvergleichliche Musikvideos. Die Anmeldung erfolgt unkompliziert auf der Website des SL:MIMA. Nach dem gängigen Prinzip von Registrierung und Bestätigung über einen Link in der zugeschickten Email können sich Interessierte sofort in ihrem Profil zur Musikauswahl begeben. Dort finden sie die Musikstücke, die auch deutlich durch den Schriftzug SL:MIMA und ein Schwanensymbol gekennzeichnet sind. Einsendeschluss ist der 1. September 2007.

Als Preise winken dem Erstplatzierten zum Beispiel die SL:MIMA-Trophäe, die Master Edition der CS3 Production Suite von Adobe, ein Zertifikat und erstmals in diesem Jahr die Chance auf eine Auftragsproduktion für den neuen Hauptsponsor TietoEnator. Diese Produktion verläuft nach dem selben Prinzip wie der SL:MIMA. Das heißt, das Unternehmen gibt eine Firmenmusik vor und der Produzent erstellt dazu ein passendes Video. Honoriert wird das Ganze mit satten 1000 Euro.

Bereits im Vorfeld der Preisverleihung haben Interessenten aus der ganzen Welt wieder die Möglichkeit, während der Workshoptage vom 5. bis 7. November 2007 ihren multimedialen Horizont zu erweitern, Kontakte zu knüpfen und praxisnahe Einblicke in die Branche zu erhalten. Dazu werden ihnen traditionell wieder internationale Referenten zur Seite gestellt.

Bereits in den vergangenen drei Jahren waren Referenten und Jurymitglieder aus Finnland, Polen, Deutschland und den USA in Mittweida zu Gast. So luden Christopher Hales aus Großbritannien und Björn Aho aus Finnland im Juni 2006 unter anderem zu Workshops über „Interactive Movies“ und „Installation and Moving Image“ ein.

Der SL:MIMA hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einer festen Größe der Hochschule Mittweida etabliert und wird 2007 erstmals im Rahmen des Mittweidaer Medienforums, einer Plattform für den Austausch von Kompetenzen, Erfahrungen und neuen Ideen unter Vertretern der Medienbranche, stattfinden.

Kategorie : PrQjekte, Sonstiges
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Jul
06

Zurück in die Zukunft: Die Planung / A Terv

6. Juli, 2007 von Susann Reichert
Zeitschrift
Zeitschrift „Die Planung“ – „A Terv“

Zeitreisen sind unmöglich, darin sind sich die Wissenschaftler mittlerweile einig. Neugier auf die Zukunft ist trotzdem mehr als menschlich. Ein paar Zukunftsforscher aus Deutschland und Ungarn haben sich deshalb ein besonderes Zeitschriftenprojekt ausgedacht: Die Autoren stellen sich einfach vor, sie befänden sich schon im Jahr 2011, 2036 oder 2048. Aus der Perspektive dieser Jahre schreiben sie Artikel – nicht über solche Klischees wie Reisen ins Weltall oder Invasionen von Außerirdischen, wie man sie aus Science-Fiction-Filmen kennt, sondern über Alltäglicheres, beispielsweise über Kultur und Politik, Architektur oder Biologie. Und dann veröffentlichen sie die Artikel in einem Magazin (oder besser gesagt, in einem Buch im A4-Format) und geben dem ganzen den Titel „Die Planung“.

Erscheinen werden die Zeitschriften tatsächlich erst in 4, 29 und 41 Jahren, betonen die Macher. Das, was jetzt eine Zukunftsvision ist, wird später also ein Relikt aus der Vergangenheit sein – schließlich wurden alle Texte bereits 2007 geschrieben und danach auch nicht mehr verändert. Damit potenzielle Leser allerdings nicht zu lang auf die Folter gespannt werden, wurden die Titel jetzt schon einmal vorveröffentlicht.

Und sie lesen sich ganz spannend: So prophezeien die Zeitschriften beispielsweise, dass die USA 2008 den Iran angreifen (wegen dessen Atomwaffen) und dass 2011 die Optimierung der eigenen Gene bezahlbar und sogar erwünscht sein wird (wer sich ohne Genmanipulation fortpflanzen will, muss eine „own-sperm-tax“ bezahlen). Man findet einen Bericht über das größte Bauwerk der Erde: Eine riesige Pyramide, in der jeder Mensch nach seinem Tod weiterleben kann – indem er seine Asche in einen Stein einschließen lässt. Man liest, dass es 2048 normal sein wird, dass Paare sich hormonell aufeinander abstimmen lassen (zur Verringerung der Scheidungsraten) oder dass ZZ Top 2048 immer noch auf der Bühne stehen (vermutlich auch eine Genmanipulation – darüber kann selbst in 41 Jahren nur spekuliert werden).

Eine gute Mischung also aus Wissenschaft und Ironie, ernsthaften Überlegungen über die Zukunft und purer Fiktion. Besonders reizvoll ist dabei der Gedanke, die Zeitschriften in einigen Jahren noch einmal in die Hand zu nehmen – man wird sie definitiv mit anderen Augen lesen. Auch darum ist es ein besonders mutiges Projekt: Wenn in ein paar Jahren oder Jahrzehnten der „echte“ Erscheinungstermin naht, werden die Autoren wieder mit ihren Visionen konfrontiert. Und dann wollen sie sich freiwillig erneut damit auseinandersetzen – selbst wenn sich das, was sie geschrieben haben, als völliger Quatsch heraus stellt. Wahrsager oder Science-Fiction-Autoren haben solche Sorgen nicht.

Damit auch andere Länder etwas von den deutsch-ungarischen Zukunftsplänen haben, erscheinen alle Beiträge auf Englisch – da kann man nur hoffen, dass das bis 2048 die Weltsprache bleibt. Einige Artikel werden allerdings zusätzlich auf Deutsch, andere auf Ungarisch abgedruckt. In Berlin wird das Projekt heute Abend vorgestellt, danach soll es die Zeitschriften in ausgewählten Buchläden zu kaufen geben – für 12 Euro das Stück, weil die über 200seitigen Schmöker völlig werbefrei daher kommen. Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.dieplanung.org.

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