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Wo der Name Programm ist…

29. Januar, 2007 von Alexander Schulz

Story. Die Prinzipien des DrehbuchschreibensRobert McKee, neben Syd Field der zweite Drehbuchgott Amerikas, veröffentlicht seit jeher die Drehbuchbibel Amerikas: Das Buch „Story – Die Prinzipien des Drehbuchschreibens“. Fast 500 Seiten geballte Erfahrungen zum Scriptwriting. Grundsatz ist dabei, dass es um Prinzipien, nicht um Regeln geht. So ist der Grundton des Buches auch anders als der von Syd Fields Werk, nie wird etwas als richtig oder falsch festgelegt, stattdessen wird man ermutigt, Neues zu probieren.

Dabei betont McKee aber immer wieder, dass man die Gesetze, die man bricht, auch erstmal kennen muss. Und Gesetze gibt es eine Menge … Ob nun Aufbau und Struktur der Story, das Akt-Design, die Figuren und Problemlösungen, mit allen erdenklichen Aspekten des Drehbuchschreibens befasst sich der Autor umfassend und tiefgründig – so tiefgründig, dass das Buch nicht unbedingt einen Preis für den Unterhaltungswert oder die leichte Lesbarkeit verdient.

Sein realistischer, nüchterner Blick auf das Gewerbe dürfte dabei manch enthusiastischen Neuling abschrecken, ist jedoch dringend notwendig. Schließlich machen die Kreativität und das Talent beim Schreiben nur einen kleinen Teil aus, 90% der Arbeit sind erlerntes Handwerk. Und wenn man das nicht beherrscht, können die Ideen noch so gut sein – Das Licht der Leinwand oder des Fernsehbildschirms werden sie nie erblicken.

Anfänger sind mit „Drehbuchschreiben“ von Syd Field auf alle Fälle besser bedient. Wenn man aber die Grundprinzipien des Schreibens kennt und den Beruf oder besser gesagt die Berufung in all ihrer Tiefe ergründen will, ist „Story“ Pflicht.

  • Titel: Story – Die Prinzipien des Drehbuchschreibens
  • Autoren: Robert McKee
  • Verlag: Alexander Verlag Berlin; 3.Auflage 2004
  • Seiten: 494
  • ISBN-10: 3895810452
  • ISBN-13: 978-3895810459
  • Preis: 29,80€
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Kategorie : Sonstiges, SQnstiges

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