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quergelesen: Die Presseschau (Wo. 9)

28. Februar, 2007 von Tino Krener

Dresden, Leipzig und Chemnitz in 3D! Da ist Microsoft zugegebener Maßen ein respaktabler Schuss gegen Google gelungen. Mit „Virtual Earth“ erstrahlen die ersten Städte weltweit in einer nie dagewesenen Qualität auf der Online-Weltkarte. Inzwischen erkenn ich sogar schon die Pullifarbe einzelner Passanten und weiß wo mein Vater sein Auto geparkt hat. Erschreckend ist aber, dass es abzusehen ist, wohin diese Entwicklung führt.

Das Media-Blog schreibt über Unternehmungen, die durch das Web 2.0 in Zukunft bedroht werden. Auch wenn Informationen immer kurzlebiger und die ganze Medienwelt sich gerade in einem extremen Wandel befindet, sollte man die sogenannte Bedrohung eher als Herausforderung sehen. Flexibilität und Anpassung werden zu den stärken der zukünftigen erfolgreichen Firmen gehören.

Laut dem Media Blog wird es auch bald keine TV-Sender mehr geben. Eine interessante These, die auch der kanadische Fernsehsender CBC in seiner Serie „The End“ behandelt hat. Konkret geht es um das Ende der Massenmedien, geteilt in zirka 20 minütige Beiträge über Print, TV und Radio.

Harald Schmidt hat jetzt einen eigenen Videocast und holt die ganzen „Internet Junkies“ damit jetzt zu seiner Sendung persönlich ab. Wie? Ganz einfach: Er setzt sich mit seinem Kaffee in die Küche und erzählt, was es in der nächsten Sendung geben wird. Und Herr Andrack gibt noch seinen Senf aus dem Off dazu.

Peinlich hingegen die Entwicklungen beim Blog „Spreeblick“. Mit der Überschrift „Horst Schlämmer und die nackten Zwillinge – Hitler kacken bumsen youporn“ wird hier offensichtliches Google Spamming betrieben und ein total aus der Luft gegriffenes Bashing gegen Horst Schlämmer und VW los getreten. Die Seite besuch ich so schnell nicht wieder.

Im SecondLife ist der Axel Springer Verlag mit der Zeitschrift „The AvaStar“ vertreten. Der Projektleiter Maurizio Barucca gibt bei medienhandbuch.de ein Interview über aktuelle Zahlen und Aussichten. Fünf Mitarbeiter und 20 freie Redakteure aus aller Welt arbeiten an dem selbst betitelten „Experiment“ schon mit.

Zumindest bei den Internetusern wird Steve Jobs den Kampf gegen Bill Gates gewonnen haben. Er spricht sich nämlich gegen Digales Right Management (DRM) aus und wünscht sich einen schrankenlosen Handel für die digitale Zukunft. Aber Gates wird grad ganz andere Probleme haben.

Kategorie : Sonstiges, SQnstiges

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