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Murdoch: Massive Änderungen für journalistische Arbeit

21. Januar, 2007 von Stefan Oßwald

James MurdochDer Chef des britischen Pay-TV-Betreibers BSkyB, James Murdoch (34), sieht keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen professionellen Webloggern und Nachrichtenjournalisten.
Murdoch sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“, der Journalismus müsse sich dramatisch auf die neuen Verbreitungskanäle zu bewegen. Reine Zeitungsverlage werden seiner Ansicht nach aussterben. „Es wird stattdessen Journalismusfirmen geben“, sagte der Sohn des australischen Medienunternehmers Rupert Murdoch (75).
Es gehe um Ideen, ums Erzählen von Geschichten, um Analysen. Wer die ans Publikum bringe, sei wettbewerbsfähig. Murdoch: „Es wäre ein Riesenfehler, Journalismus in Magazin-Geschäft, Zeitungs-Geschäft, Fernseh-Geschäft und so weiter einzuteilen“. James Murdoch wird immer wieder als Nachfolger seines Vaters gehandelt, der die News Corp. leitet. Das Unternehmen ist mit einem Jahresumsatz von rund 25 Milliarden Dollar einer der weltgrößten Medienkonzerne. (dpa)

Kategorie : Sonstiges, SQnstiges

Kommentare

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So ein Artikel macht doch Mut und spornt mich an, denQuer weiter auszubauen.

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