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Mediennachwuchs Podcast – Folge 7

18. Februar, 2007 von Fabian Schmidt

Mediennachwuchs Podcast logo Nach langer Zeit, aber in alter Frische, sind wir zurück mit einer neuen Ausgabe des denQuer Podcasts. Wir haben Berndt Güntzel-Ligner von der Jungen Filmszene im Interview und stellen die neue denQuer Homepage vor. In den Mediennews bringen wir euch wieder up-to-date mit den neuesten Informationen aus der Medienwelt. Mit www.reelport.de stellen wir ein Portal vor, zum Anmelden eurer Kurzfilme.

Moderation:

Fabian Schmidt & Conny Espenhahn

Viel Spaß beim Hören und Danke für euer Feedback.

Shownotes:

00:38 Neuerungen bei denQuer
01:53 Die Mediennews
05:45 reelport.de das Portal zur Distribution von Kurzfilmen
06:15 Interview mit Berndt Guentzel-Lingner von www.jungefilmszene.de
13:00 Filmbrunch in Dresden am 11.März, um 13 Uhr in Dresden im Thalia Filmtheater Dresden www.filmbrunch.de
14:00 Verabschiedung

Gesamtlänge: 14:13 min

Im Interview:

Berndt Güntzel-Lingner, Projektleiter beim Bundesverband Jugend und Film e.V.: www.jungefilmszene.de

Berndt Guentzel-Lingner
Berndt Guentzel-Lingner

Frage 1: Was ist die Junge Filmszene?
Frage 2: Was macht die Junge Filmszene für mich, wenn ich eine Drehbuchidee habe?
Frage 3: Neue Wege der Kurzfilmvermarktung, wie sehen die aus?
Frage 4: Auf was achtet Berndt Guentzel-Lingner, Mitglied in zahlreichen Jurys, bei der Bewertung von Filmen auf Visionalen, Festivals etc.
Frage 5: Was sind handwerkliche Fehler, auf die ein Filmschaffender achten sollte?
Frage 6: Was sind Trends bei der Produktion?

Die Mediennews zum Nachlesen:

Virtuelles Hausrecht für Forenbetreiber
Das Landgericht München hat beschlossen, dass Forenbetreibern ein virtuelles Hausrecht zusteht. Damit sind sie berechtigt Beiträge zu löschen, Zugänge zu sperren oder Usern, die mehrmals negativ aufgefallen sind, den Zugang zum Forum zu untersagen. Dem Nutzer ist es somit auch nicht gestattet, unter anderen Identitäten an der Plattform teilzunehmen, da das einer vorsätzlichen Täuschung gleich kommt. Das Gericht begründete seinen Entschluss mit der neuen Feststellung, dass eine Anmeldung bei einem Forum einem Vertragsabschluss entspricht und der User sich somit verpflichtet, gewisse Bedingungen einzuhalten – zumal der Betreiber die Haftungrisiken der Postings trägt.

Die Fußball-Bundesliga wird nicht in T- oder Telekom-Liga umbenannt.
Die deutsche Telekom hat sich gegen die Option eines Namenssponsorings im Bereich des Internets entschieden. Grund war die zu hohe finanzielle Investition. In den letzten fünf Jahren soll sie insgesamt über 120 Millionen Euro betragen haben. Das Unternehmen setzt damit wieder auf nicht ganz so auffällige Werbung wie Trikot-Logos. Die Option, den Namen der Liga zu beeinflussen hatte die Telekom 2006 für den Verzicht der Spieleübetragungen via Kabel und Satellit erhalten.

Videoportale zum selber basteln
Viedeoportale gibt es jetzt ganz einfach zum selber basteln. Das Portalsystem OS-Tube erlaubt es als Media Content Management System auch Nutzern ohne spezifische Fachkenntnisse Videoportale nach dem Vorbild von YouTube zu gestalten. Die Software gibt es dabei für eine deutsche oder eine englische Umsetzung. Auch der Umgang mit den Videoformaten ist unproblematisch: hochgeladen werden können alle Formate, die Software wandelt diese dann eigenständig in Flash-Dateien um. Durch spezielle Features ist es zudem möglich nur bestimmten Personen Zugang zu den Videos zu gewähren. Als Basisversion gibt es OS-Tube sogar kostenlos. Mehr Infos gibt’s dazu unter www.ostube.de.

Fensehen mit dem Conputer kann man jetzt auch bequem mit Fernbedienung.
Die Firma Buhl Data bietet ein innovatives TV-komplett Paket an. Für nur 30 Euro bekommt der Kunde eine Online-TV-Zeitschrift, eine einjährige Lizenz für mehr als 100 Programme und eine Fernbedienung, die mit einer Bedienoberfläche gekoppelt ist. Aufnahmen sind mit ein paar Klicks möglich. Besonders angenehm: Das Programm weckt den Computer vor Aufnahmebeginn eigenständig aus dem Ruhezustand und fährt in danach wieder runter. Sie Software läuft auf Windows XP sowie Vista und ist ab Ende Februar im Handel oder über die Website von Sceneo zu erwerben.

YouTube darf die ersten Fernsehserien ausstrahlen.
Die ersten Einigungen erzielte das Portal mit dem Digital Music Group. Damit darf das Videoportal nun Teile aus dem über 4000-stündigen Archiv der Gruppe legal verbreiten. Im Gegenzug muss YouTube seinen neuen Partner werbewirksam auf seiner Seite darstellen und die Erlöse teilen. Bisher waren ähnliche Verhandlungen mit weiteren TV-Unternehmen größtenteils gescheitert. Lediglich mit NBC und CBS bestehen sehr begrenzte Absprachen. Zudem gerät YouTube zumehmend unter Druck, da einige Unternehmen der Branche die Absicht geäußert haben, Konkurrenzprodukte auf den Markt zu bringen.

Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten planen eine Nachrichtenverbreitung übers Handy.
Grund ist laut des Magazins Focus der Zuschauerschwund. Laut ARD-Vorsitzendem Fritz Raff müsse man dem Rezipienten entgegenkommen und ihn entscheiden lassen, wann er welche Informationen abruft. Zu diesem Zweck wird die ARD ihren bereits existierenden digitalen Spartenkanal Eins Extra nutzen, das ZDF das Digitalprogramm ZDF-Info. Geplant sind Kurzversionen von Nachrichten und Magazinen wie Wiso oder Frontal 21. Vorbild für das Projekt ist die Schweizer Tagesschau, von der es auch eine 100-Sekunden-Version für Handys gibt.

Kategorie : Sonstiges, SQnstiges

Kommentare

1

Sehr schön habt ihr das wieder gemacht. Gut, der Ton ist teilweise etwas suboptimal. Fabian ist teilweise etwas zu schnell, gerade bei der Nachricht „TV am Computer“.
Das Interview ist sehr informativ. Top!

2

wie immer top, besonders toll das interview mit jemanden von der jungefilmszene, das ist echt nen toller haufen, hab da mit ein paar schonmal auf nem filmfestival gesschnaggt…

3

Ein super Podcast! Echt sehr interessante Geschichten habt ihr da wieder herausgesucht! Vor allem das Interview war echt informativ. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas länger gewesen wäre. Schade auch, dass der Ton an einigen Stellen leicht aussetzte.
Sonst super! Ich freu mich aufs nächste Mal!

4

Man merkt, dass der Podcast immer reifer wird. Die Themen und vorallem das Interview fand ich sehr gut.
Schön finde ich auch, dass ihr mal einen anderen Weg gegangen seit und den Podcast über skype organisiert habt. Die kleinen technischen Probleme mit dem Ton können sicherlich noch gelöst werden!
Für das mediensupport Netzwerk „denQuer“ ist das sicherlich ein Schritt nach vorn!

Viele Grüße

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