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Die Gegner von Al Gore

1. Mai, 2007 von Stefan Streicher

Der ehemalige US- Präsidentschaftskandidat wurde von allen Seiten gelobt – von fast allen. Es existiert eine kleine Gruppe Wissenschaftler, welche den Treibhauseffekt als Ursache der Klimaerwärmung in Frage stellt. Diese Theorie werden wir am Donnerstag ausführlich auf denQuer vorstellen. Fachkundige Befürworter des Treibhauseffektes bestätigen, dass Al Gore die Fakten der Klimaforschung weitestgehend korrekt darstellt. Kritisiert wird die Skizzierung der Parallelität von Temperatur und CO2. Synchron steigt und fällt auf Gore’s Leinwand die Temperatur und CO2 über Jahrtausende im Zick- Zack- Kurs. Im „Jetzt“ angekommen schiesst die CO2 Kurve gewaltig nach oben. Es entsteht der Eindruck, dass die Temperatur dem Anstieg folgen müsse, was jedoch wissenschaftlich nicht unterstützt wird. Der bisherige Kurvenverlauf sei möglicherweise z.B. auf die Sonneneinstrahlung zurückzuführen. Die Sonne könnte bisher CO2 und die Temperatur beeinflusst haben, was jedoch auch nicht sicher bewiesen ist. Durch das von uns produzierte CO2 sei, laut der Treibhaustheorie, mit einem Temperaturanstieg zu rechnen. Dieser Anstieg sei am Beispiel des Kurvenverlaufs der Temperatur zukünftig nicht mehr synchron zum CO2 Gehalt, sondern geringer. Dies drücke Al Gore jedoch nicht aus und lies uns in dem Glauben, dass die Temperatur genauso dramatisch, wie der CO2 Gehalt steigen wird. 

Al Gore wird vorgeworfen aktuelle Katastrophen wie z.B. Hurrikane Katrina ausgenutzt zu haben, um die Menschen für den Klimawandel zu sensibilisieren. So sei wissenschaftlich nicht nachgewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und der Zunahme von Stürmen bestehe. Ein weiterer Kritikpunkt an „Eine unbequeme Wahrheit“ ist, dass unklar sei, ob Wetter- und Flutkatastrophen tatsächlich allein auf der Klimaerwärmung basieren. Als weitere Ursache für die zunehmende Zahl von Katastrophen wird die immer größere Ausbreitung des Menschen auf bisher unbewohnte Gebiete gesehen, was Gore im Film nicht erwähne. Dem ehemaligen US- Vizepräsidenten wird vor allem Übertreibung vorgeworfen. So dramatisiere er zum Beispiel durch seine Animationen den Anstieg des Meeres. Laut UN- Bericht soll dieser Vorgang jedoch mehrere hundert Jahre dauern und bis 2100 sei laut UN nur ein halber Meter Anstieg zu erwarten und nicht wie bei Gore ohne Zeitangabe angedeutet wird, um sechs Meter. Im folgenden Video hat ein Al Gore Gegner Ausschnitte aus dem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ mit Gegenargumenten ergänzt:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=_21b7mdJz2M[/youtube]

Dies sind die wesentlichen Kritikpunkte an „Eine unbequeme Wahrheit“. Da der Grundtenor von Al Gore’s Botschaft richtig sei, wird das Werk dennoch von den Treibhausbefürwortern als gelungen und empfehlenswert eingeschätzt.

Kategorie : SQnstiges

Kommentare

1

Der Film zeigt halt typische amerikanische Polemik. Das schadet dem ganzen noch viel mehr, als das es nützt. Die Menschen fühlen sich so schon als Individuum ohnmächtig. Wrid derart übertrieben, bekommen die Menschen das Gefühl so oder so nichts ändern zu können! Ein gefährliches Spiel mit Tatsachen und Emotionen…

2

Ganz so schlimm sehe ich den Film von Al Gore nicht. Immerhin hat er damit ein paar Amerikaner erreicht, von denen die meisten wohl zum ersten mal gehört haben, dass es so etwas wie Umweltverschmutzung überhaupt gibt.

3

Das Schlimmste am Gore-Film (und den IPCC-Fälschungen) ist die getürkte Klimakurve von Mann und CO2-Kurve von Keeling.

Die realen Kurven, aus zigtausenden seriösen Meßdaten u.a. von Bunsen, Pettenkofer und Röntgen, findet Ihr hier auf Klimawandel – Wahrheit und Lügen. Plus deutsche Polemik pur.

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