Archiv für unbeQuem

Morgen Kinder wirds was geben, morgen werdet ihr was sehn, denn da stehn statt 20 Freunden, plötzlich nur noch 10. Die Rede ist von Freunden bei StudiVZ, denn dort greifen ab Mitternacht die neuen AGB. Wer denen nicht zugestimmt hat, besitzt ab morgen Read More→

Eigentlich sollte hier der Beitrag zum Thema Wahlkampf in den USA #2 – flickr stehen. Geschrieben war er,, kurze Zeit war er auch veröffentlicht – dann das Disaster. Read More→

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Ein überaus lustige Video habe ich gerade bei ihm gesehen. Es ist ein Ausschnitt aus Read More→

Kategorie: unbeQuem
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Da hat ja mein Beitrag von gestern wirklich was gebracht. Kommt nur darauf an, aus welchem Blickwinkel man das betrachtet: Read More→

Kategorie: unbeQuem
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Er hat hier schon einmal darüber geschrieben, über die Stalker bei StudiVZ. Die haben damals in einer „Stalkergruppe“, unter dem Vorwand eine Art gruppeninternen Modelcontest zu veranstalten, Bilder aus Read More→

Kategorie: PrQjekte, unbeQuem
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In der aktuellen Ausgabe der Jugendzeitung Q-rage steht ein guter Artikel zum Thema SchülerVZ. Der Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit den Daten der Nutzer des Schülerportals. Unter der Überschrift „Einmal gespeichert, immer gespeichert“ Read More→

Kategorie: Quernetzt, unbeQuem
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Ich mach’s heute Abend mal dunkel!

www.lichtaus.info
www.lichtaus.info

Mehr Informationen zum Klima- schwindel und zur ehemaligen denQuer-Aktion „Wir machen grün“ gibt es hier, hier und hier.
Eine ähnliche Aktion im Februar diesen Jahres hat leider nicht so viel mediale Aufmerksamkeit bekommen wie die Iniative „Licht aus„, aber dieses Mal gibt es ja auch richtig große Unterstützer wie z.B. Greenpeace, WWF, Bild oder Google. Wobei ich mich frage ob Letztere ihre Serverfarmen für 5min. vom Netz nehmen. Aber wir sollen ja nur das Licht ausschalten, da kann ich ja getrost das erste Drittel der Tagesschau im dunkeln schauen.
Zum Thema Nachrichten: Das Wort des Jahres 2007 heißt: „Klimakatastrophe„. Eine bessere PR für die Aktion gibt es wohl nicht.

Update: Zum Thema Google und seiner Glaubwürdigkeit beim Thema Umweltschutz habe ich noch bei SPOON einen interessanten Artikel gefunden. Dort heißt es, dass eine Such-Anfrage bei Google genau soviel Strom Verbraucht, wie eine 11-Watt-Energiespaarlampe, die eine Stunde leuchtet. Nach eigenen Angaben verarbeitet Google über 4 Mrd. Suchanfragen pro Monat. Den Stromverbrauch kann sich da jeder selbst ausrechnen.

www.google.de
www.google.de

Auf ihrer Homepage bieten sie leider keine Informationen zu ihrem Beitrag zum Klimaschutz, abgesehen von einer schwarzen Suchmaske. Jedoch kann jeder seine Ideen dafür direkt an Google schicken – alle Mails natürlich werden gelesen. Im Gegenzug gibt’s auf dem Googleblog ein paar Anätze, wie man seinen Computer umweltfreundlicher pimpen kann.
Wer von euch macht eigentlich heute Abend noch sein Licht aus?

Kategorie: SQnstiges, unbeQuem
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Hektor: „Ich bekenne mich schuldig“

Ja, ich Hektor bin schuldig. Schuldig, nicht wegzuschauen, wenn Britney Spears ohne Schlüpfer aus einem Auto steigt. Schuldig nicht umzuschalten, wenn die 62jährige Chansoneuse Katja Eppstein bei „Lets Dance“ zeigt, „Operette“ kommt bei ihr von operiert. Schuldig, am moralischen Niedergang von Paul McCartney, weil ich immer wieder die Zeitungen gelesen habe, in denen er oder seine Ex-Schnalle, ihr Intimstes verrieten. Ich bin schuldig. Ein Junkie. Ein Wrack. Nur lebensfähig mit der täglichen Dosis „Stargeflüster“. Am liebsten natürlich den hochwertigen Stoff. Reine Selbstentwürdigung von RTL Exklusiv. Wo ich hautnah miterleben kann, wie Roberto Blanco über amouröse Erlebnisse mit 20jährigen philosophiert und dabei, ganz nebenbei, neue Modetrends kreiert. Diesen Sommer wieder Bauch über dem feschen Rio-String in rot.

Wenn es aber hart auf hart kommt und ich völlig am Ende bin, dann reicht mir auch das billige Zeug. Frisch importiert aus den Staaten. Mein Dealer: MTV. Hier bekomme ich die wirklich fertigen Gestalten. Ex-Rapper Flavor Flav in einer seiner unzähligen Reality Shows. Früher war sein Markenzeichen eine riesige Uhr, die er ständig um den Hals trug. Heute trägt er dazu noch eine Flasche Champagner mit sich rum und diesen erschreckenden leeren Blick in seinen gelben Augen. Begleitet wird Flavor Flav von Brigitte Nielsen in der Rolle ihres Lebens. Als manisch-depressives Michelinmännchen. Geradezu genial integriert sie unterschwellig den Hintergrund einer sowjetischen Schwimmerin, in ihre Figur. Einfach bezaubernd, wenn uns ihre Körpersprache erst sagt: „mach mich nicht wütend, sonst mach ich dich platt“. Gleich darauf verwandlet sie sich von Godzilla zur verliebten Glücksfee. Dabei zeigt sie keine Scheu sich trotz ihrer jugendlichen 44 als alternde 60jährige ihm Eva-kostüm zu zeigen. Oscarreif.

Ja manchmal bin ich selbst so fertig, dass mir nur der Anblick dieser Trauerfiguren noch das Gefühl gibt, ich lebe noch. Verbunden mit der Angst selbst so zu enden. Hey Dr. Sommer: ich habe neulich überlegt mir eine Glatze zu machen, muss ich jetzt zum Alkoholentzug?

Ich bin schuldig, aber ich fühle mich auch missbraucht. Missbraucht von der Bildzeitung, von der Gala, von People.com und auch von VOX.
Jeden Sonntag an dem ich mir schwöre, „jetzt höre ich auf“, sehe ich mir dann doch an, wie Joy Flemming ihre prominenten Gäste, die ich noch nie gesehen habe, vergiftet. Gleich danach muss ich natürlich dranbleiben, weil ich mir von der Göttin des investigativem Journalismus, Constance Rick, alle Starpannen der Woche noch mal vorkauen lassen muss. Wow, was ist Constance Rick für eine tolle Frau, wenn sie mit dem Charme einer 0190er Nummer hinter ihrem tollen Laptop sitzt und mich mit psychedelisch angehauchter Stimme klarmachen will, das es DIE Sensation ist, wenn Boris Beckers Besenkammer Kind einkaufen geht. Die Frau hat eindeutig so viel „Sex and the City“ geschaut, das sie sich mittlerweile selbst für die Hauptfigur hält.

Was habe ich aufgeatmet als Paris Hilton endlich im Knast war und ich dachte jetzt ist Schluss, kalter Entzug. Aber statt sie endlich Ruhe gibt und aus meinem Leben verschwindet, erzählt mir Constance Rick von jedem Toilettengang der Hilton. Ich brauche doch Hilfe!!! Stattdessen hat RTL jetzt beschlossen mir endgültig den goldenen Schuss zu setzen. Seit Freitag dem 29.Juni gibt es eine neue Show mit Sonja Zietlow. Ja, Sonja vom Dschungel Camp. Die moderiert jetzt „entern oder kentern“. Kurz zu beschreiben, wie „Takeshies Castle“ mit selbstentwürdigungsfreudigen Promis oder zukünftigen Promis, direkt aus dem Revolvergebiss der deutschen Glitzerszene, aber dafür in nicht witzig. Trauriger Höhepunkt: Axel Schulz als Anführer.

Auch wenn Sonja Zietlow und Constance Rick Schuld an meiner Misere sind, habe ich auch Mitgefühl mit ihnen. Ich kann es vielleicht noch schaffen, aber Constance Rick steckt so tief im Promisumpf, die kommt da nicht mehr raus.
Na dann, Gute Nacht.

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Hektor kanns nicht mehr sehen: billige TV-Abzocke

Niemand der Abends Fernsehen schaut und dabei von einem Sender zum nächsten zappen kann ihnen entkommen: den nackigen Mädels auf 9Live, DSF und anderen Sendern. Sie alle haben ein und das selbe Ziel: Zuschauer verarschen. Und überall das selbe Bild: debile Frauen zwischen 20 und 30 grinsen uns leicht bekleidet mit ihren unnatürlich großen Brüsten an; beginnend bei Konfektionsgröße DD aufsteigend. Mit langweiligen und trostlosen „Moderationen“ versuchen sie nach dem „Sex-sells-Prinzip“ die Zuschauer zu teuren Telefonanrufen zu treiben. Klar, wer’s guckt und dann noch in Hoffnung auf den großen Gewinn anruft ist selber Schuld …

Trotz alledem ist es mir unklar, wie doof, oberflächlich und abgestumpft die heutigen Menschen, bzw. Fernsehzuschauer schon sind. Zugegeben komme auch ich an diesen „Quizshows“ am späteren Abend nicht vorbei. Allerdings finde ich die Mädels da mehr als hässlich. Mich fasziniert viel mehr ihre dumm dreiste Art und ihre Hingabe mit Hilfe dieser sie Leute verarschen. Vom angucken alleine finanzieren sich diese Shows und Sender allerdings nicht, sondern nur durch die Anrufe.

Wir diskutieren hier über den Anspruch und die Verantwortung der Öffentlich-Rechtlichen und über deren Zuschauer, deren Wünsche und ihr Verlangen nach bestimmten Sendungen. Doch mal ehrlich, wieso funktionieren diese miesen Abzocken im TV mit Hilfe von Ratespielen, deren Lösung man NIE richtig haben wird so gut? Ganz einfach, weil wir Zuschauer einfach zu doof sind, zu viel Geld haben, Langeweile, Frust, einsam sind oder uns nur noch mit Hilfe von sexy „Schlampen“ in eine geruhsame Nacht begeben können. Ja, ich glaube wir sind arm dran, sehr arm.

Zu wenig Anrufer scheinen Prinzip zu kennen Read More→

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Hektor sieht mit dem zweiten auch nicht besser
Hektor sieht mit dem Zweiten
auch nicht besser

Hersteller von Gichtmitteln und Prostatatee wären sicher froh, wenn sie ein Image hätten, wie das ZDF. Seriös, zuverlässig, da weiß man was man hat. Für Menschen, die noch nicht die Dritten tragen, hat das ZDF aber eher den Sexappeal einer Oberstufenlehrerin mit Dutt und Nickelbrille.

Schon lange haben die grauen Herren vom Main ihr Image als Rentnersender satt. Als erstes wurden nach und nach alle Sendungen abgeschafft, die das Wort „Volksmusik“ in irgendeiner Form beinhalten. Zwar trällern immer noch altehrwürdige Schlagerstars ihre Evergreens, debil grinsend zum Vollplayback, im Fernsehgarten, zwischendurch kreischt aber die wandelnde Weightwatchers-dauerwerbung Andrea Kiewel durchs Programm. Eine clevere Idee, mit der ein dick eingestaubtes Format irgendwie wieder frisch wirkt. Der erster Schritt zur Supermacht in der Werberelevanten Zielgruppe.

Auch die muffigen Serien werden langsam entlüftet. Im November gab es eine spektakuläre Neubesetzung beim Erfolgsformat „Der Alte“. Der 82jährige Hauptdarsteller Rolf Schimpf wurde durch den jugendlichen Walter Keye (Jahrgang 1942) ersetzt. Beim ZDF haben es die älteren Arbeitnehmer also auch immer schwerer. Nicht mal neue Knie soll es nach über 200 Folgen für Schimpf gegeben haben. Die alte ZDF-Faustregel, eine Serie stirbt mit seinem Hauptdarsteller, ist damit passé.

Weiteres Beispiel: bei Opa’s Dienstagslieblingsserie „Die Rosenheim-Cops“ verblüffte das ZDF mit einer völlig neuen Idee. Read More→

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