Archiv für Social Media DE

CC BY-SA 2.0 CJ Sorg

Social-Media-Konferenzen gibt es seit 3 Jahren wie Sand am Meer. Hinzu kommen Workshops en masse, bei denen man für viel Geld erzählt bekommt, wie das denn nun funktioniert mit diesem Facebook und co. Nicht zu vergessen die unzähligen „Top 10 Tipps“-Beiträge in den Blogs noch unzähligerer Social-Media-Experten.

Und genau die haben sich alle Anfang der Woche bei den Social Media Economy Days in Hamburg getroffen. Eine üblichen Mischung aus eingekauften Speaking-Slots und noch üblichereren Themen in einem netten Hotel differenzierte sich jedoch durch die Verleihung des „Best of Social Media Award 2012“ am Montagabend.

Der „Best of Social Media Award“ wurde in drei Kategorien vergeben:

  • Gewinner Beste Social Media Kampagne/-Aktion
  • Gewinner Beste Social Media Strategie
  • Gewinner Einflussreichste Social Media Persönlichkeit

In der letzten Kategorie gewannen Read More→

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„Blogs sind tot“ sagen die einen,  „Macht 2012 zum Jahr der Blogs!“ forderte Sascha Lobo zuletzt auf der diesjährigen re:publica in Berlin. Ich sage: Auch wenn es hier die letzten drei Jahre ruhig im Blog war, hat die Lust zu bloggen nie richtig nachgelassen. Deswegen starte ich jetzt den dritten Anlauf, das Blog wieder mit Leben zu führen. Es wird sich allerdings etwas ändern.

Die Lust ist weg

Im Backend lagen  unzählige unveröffentlichte (weil halbfertige) Beiträge, mein Feedreader wuchs stetig und das Dokument „Ideen für Artikel“ in der Dropbox war am Ende auch vier Seiten lang. Warum hier trotzdem kaum etwas veröffentlicht wurde hat diverse Gründe: Mal fehlte die Zeit, Artikel zu vervollständigen, mal die Lust, das zu tun. Bei anderen habe ich festgestellt, dass jemand das Thema Read More→

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Wer mich kennt, weiß, dass ich Rap liebe. Vor allem deutschen Sprechgesang. Das Spielen mit Worten und Vergleichen, gepaart mit einem guten Beat und in Reime gegossen ist Rap in meinen Augen eine der höchsten Kunstformen. Kunst ist natürlich immer relativ und es liegt in den Ohren des Zuhörers, ob er ein Werk als Kunst oder als Müll definiert. Und wie bei allen Kunstformen gibt es auch bei der Rap-Musik gute Werke und solche, die man einfach “in die Tonne kloppen” kann.

Beim Recruiting scheint Rap ebenfalls angekommen zu sein und für Begeisterung zu sorgen. Vielleicht denkt man aber auch: “Hey, mit Rap holen dir die Leute von der Straße und zeigen Perspektiven auf. Ausserdem betreiben wir tolles Employer-Branding und zeigen der Welt wie cool und hip wir sind.” Keine schlechte Denke, allerdings sollte man sich dann bei der Umsetzung der Maßnahmen auch ruhig etwas Mühe geben. Oder Leute ins Boot holen, die sich mit sowas auskennen. Im schlechtesten Fall kommt so etwas wie das aktuelle EDEKA-Video raus:

Zum Glück schickt EDEKA nicht als einziges Unternehmen ein paar Rapper ins Bizznizz, sondern auch die MCs von BMW Read More→

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Wie gewohnt kamen über Nacht die Statistiken für die Facebook-Seiten, die man als Administrator betreut. Die überfliege ich meist nur kurz und dann landen sie auch gleich wieder im Papierkorb. Heute blieb ich jedoch am Ende der Statistik kurz hängen – das stand allen Ernstes: “Des C Hörnche und´s F Hörnche sind sooo lustich…”. Der Text verlinkt auf die normale Statistik der entsprechenden Page. Keine Ahnung was das soll. Antworten anyone?

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Street Surfing_Waveboards_small Das Problem an Saisonal eingegrenzten Sportarten, ist die saisonale Eingrenzung. Sprich: meiner Leidenschaft, dem Snowboarden, kann ich nur im Winter nachgehen. Das Skateboard ist für mich keine Option und als damals das Snakeboard auf den Markt kam, konnte ich mich auch dafür nicht so recht begeistern. Asphaltflechten lehrten mich zudem den Respekt vor der Straße. Aber die Suche nach einer Alternative dauerte an und bereits letztes Jahr stolperte ich auf YouTube über ein Video in dem Leute Waveboard gefahren sind. Knapp ein Jahr später lief mir wieder eins über den Monitor und ich schaute nach, wo es die Geräte zu kaufen gibt, da ich soetwas in Deutschland noch nicht gesehen habe.

Über YouTube landete ich auf Facebook – landete auf www.waveboard24.de und am Ende beim Twitteraccount des Shops. Über DMs kam der Telefonkontakt zustande und mittlerweile bin ich auch begeisterter Waveboarder. Read More→

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Wir haben in Deutschland eine gut ausgeprägte Meckerkultur – ich würde fast behaupten, im Meckern sind wir Weltmarktführer. Und gerade im Web wird dieses Meckern Made in Germany besonders offensichtlich, in professionellen Kreisen auch oft durch den Hashtag #fail nochmal verdeutlicht. Auch ich schließe mich da absolut nicht aus, andererseits geht mir oft die Hutschnur hoch, wenn ich Berater lese und höre, die ständig mit der Angstkeule kommen.

Das Social Web bietet so viele tolle und auch noch unerschlossene Möglichkeiten, dass man hierzu unzählige Blogposts schreiben könnte. In diesem solle aber um ein Unternehmen gehen, welches diese Möglichkeiten wunderbar nutzt und sie verstanden hat. ebay – hier ein Erfahrungsbericht.

1. Akt -Prolog:

eBay in Deutschland (eBayDE) on Twitter_1265878114638 Bei ebay angemeldet bin ich schon lange, in regelmäßigen Abständen von einem Jahr kaufe ich dort auch etwas. Verkauft habe ich bisher kaum etwas, zuletzt aber kurz vor Weihnachten letzten Jahres. Alles lief reibungslos: Angebot eingestellt, 7 Tage gewartet, verkauft, Geld bekommen, verschickt. Fertig. Aber halt, da war ja noch was – die Verkaufsgebühren. Auf diesen beruht ja bekanntlich das Finanzierungsmodell von ebay – jeder Verkäufer gibt vom Kaufpreis etwas ab.

Bei mir beliefen sich die Gebühren auf 4,70€. Ich kümmere mich nicht weiter darum, hab ja alle möglichen Daten bei ebay hinterlegt, “die werden das schon abbuchen”. Pustekuchen. Irgendwann kam eine Mail mit dem Hinweis, dass der Betrag nicht abgebucht werden konnte. Ein Blick auf mein Mitgliedskonto erklärte dann auch warum – das Konto gab es gar nicht mehr (hatte seit 2004 nichts mehr verkauft). Zu den 4,70€ haben sich durch die Fehlbuchung nun auch noch 8€ Mahngebühren gesellt. Ok, war ja mein Fehler, ich hätte das ja auch vorher noch mal checken können. Also fix die neuen Kontodaten eingegeben, “die werden das schon abbuchen”. Ein paar Tage später habe ich dann wieder auf mein Mitgliedskonto geschaut und mich strahlt immer noch die offene Rechnung von 12,70€ an. Gut, denke ich, wenn sie mit der Kontoverbindung nicht klar kommen, versuche ich es eben mit der Kreditkarte. Also fix die Kreditkartendaten eingegeben, “die werden das schon abbuchen”. Ein paar Tage später habe ich dann wieder auf mein Mitgliedskonto geschaut und mich strahlt immer noch die offene Rechnung von 12,70€ an.

Ich sauer. Was tun? Keine Lust auf ellenlange Mail an den Support, der sicher eine Weile braucht um zu antworten. Keine Lust auf weitere sinnlose 8€ Mahngebühr. Nun bin ich ja auch ab und zu im Social Web unterwegs und weiß daher auch, dass ebay auf Twitter zu finden ist. Und da startet der ebay Twitter-Support Selbstversuch:

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image Der Begriff Medienkompetenz entwickelt sich langsam zu einem Buzzword und läuft Gefahr, demnächst auf Podiumsdiskussionen, Keynotes und Sessions nur noch ein Stöhnen beim Zuhörer hervorzurufen. Denn häufig ist (ich sag jetzt mal in unseren Social Media Kreisen) nur eine spezifische Form, quasi eine Unterabteilung, von Medienkompetenz gemeint.

Was Medienkompetenz im klassischen Sinne bedeutet habe ich gestern anhand von Baacke, Schorb und Aufenanger beschrieben – heute geht es hier um die Form von Medienkompetenz, die der Großteil der Netzweltler wohl eigentlich meint: Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur. So heißt auch das Positionspapier der Expertenkommission des BMBF zur Medienbildung vom März 2009. Darauf aufmerksam gemacht hat mich Dr. Marco Dick in den Kommentaren und dem gibt es auch wenig hinzuzufügen – beim Lesen habe ich mich einfach zu oft beim Nicken erwischt und unterschreibe hiermit die herausgearbeiteten Kompetenzen.

Bereits in der Einführung wird die Motivation für diesen Bericht verdeutlicht:

Der Begriff der Medienkompetenz wird in der Öffentlichkeit inflationär und oft verkürzt verwendet. Als wissenschaftliche Disziplinen haben sich insbesondere Medienpädagogik und (Medien-)Informatik mit durchaus auch unterschiedlichen Konzepten zur Medienkompetenz geäußert. Mit der vorliegenden Erklärung „Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur“ tritt die Expertenkommission für eine umfassende Sicht auf Medienbildung ein. Sie stellt sich damit der Herausforderung, unterschiedliche Richtungen und verschiedene Dimensionen im Hinblick auf die Digitalen Medien und deren Rolle in der Gesellschaft zu benennen. Die Kommission möchte damit zur Klärung und Umsetzung dieser grundlegenden Bildungsaufgaben beitragen.

Die Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur gliedert die Expertenkommission in vier Themen- und Aufgabenfelder: Read More→

Kategorie: Medienkompetenz
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image Ich lese und höre es immer öfter: “Wir brauchen mehr Medienkompetenz”. Das Wort fliegt einem regelrecht um die Ohren aber das Problem ist, dass die Leute mit einem Begriff hantieren den sie meist gar nicht fassen können. In den meisten Fällen meinen sie eigentlich auch etwas anderes, ich nenne es jetzt mal Internetkompetenz bzw. Social-Media-Kompetenz.

Damit man sich im Speziellen aber der Definition von Internetkompetenz nähern kann (Thomas versucht es hier), sollte man sich jedoch vorher die Begriffsklärung von Medienkompetenz vor Augen führen – hier drei unterschiedliche Ansätze bekannter Medienpädagogen. Erst in meinem nächsten Blogpost werde ich mich dann der Internetkompetenz widmen – Anregungen sind in den Kommentaren jedoch jetzt schon recht herzlich willkommen.

Für die Definition von Medienkompetenz wird relativ häufig die Differenzierung in Ebenen und Dimensionen genutzt. Die gebildeten Abgrenzungen unterscheiden sich teilweise nur durch die Bezeichnung des Autors.

Der Begriff meint, je nach Autor, Fähigkeiten, die von der Fertigkeit ein Medium zu bedienen, bis hin zur aktiven Gestaltung und der kritischen Reflexion von Medien reichen.

Als Grundlage für alle Definitionsvorschläge ist die Anforderung Read More→

Kategorie: Medienkompetenz
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Höchstgebot: 50,00€ (by @heidischall) [Auktion beendet]

Jörg Könözsi, ein Cousin von Thomas, leitet eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Bukarest. Für das diesjährige Weihnachtsfest haben die sich etwas besonderes einfallen lassen – Kerzen mit dem Twittervogel für einen “Twitventskranz” herzustellen und diese zugunsten der Werkstatt zu versteigern.

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Zur Aktion:

Was wird versteigert?
Wir haben, in unserer sozialen Kerzenwerkstatt für Menschen mit Behinderung, Adventskranzkerzen für Twitterati hergestellt. Die Kerzen wurden in Handarbeit hergestellt und haben einen handgeflochtenen Docht aus reiner Baumwolle. Die Twitter-Birds (Design: productivedreams.com) wurden mit einer Spezialfolie auf die Kerzen übertragen. Mehr Informationen zur Werkstatt findest Du hier. Nun wird die limitierte Auflage der “Twitventskränze” in Deutschland versteigert.

Wer versteigert und wie wird versteigert?
Für die Aktion konnten wir 7 Twitterati begeistern. Jede/r von ihnen wird eine Versteigerung durchführen. Dabei wird sich jede/r eine eigene Form der Versteigerung einfallen lassen. Der komplette Erlös geht an die soziale Kerzenwerkstatt in Bukarest.

@NicoleRensmann und @Frauenfuss haben in den vergangenen zwei Tagen die Twitter-Kerzen schon erfolgreich versteigern können (zusammen 286€) und die Reaktionen aus Bukarest darauf sprechen für sich:

Heute darf ich Auktionator sein und versteigere hiermit eins dieser limitierten Twitter-Kerzen-Sets. Um an der Aktion teilzunehmen habt Ihr bis 24Uhr Zeit. Schickt mir Eure Gebote entweder via Twitter als Reply an @StefanOsswald oder tragt es in die Kommentare ein. Ich werde regelmäßige Updates zum aktuellen Spendenstand geben und diesen auch unter diesem Blogpost festhalten.

Warum solltest gerade DU die Twitter-Kerzen ersteigern?

  • - Twitter-Kerzen für den Twitventskranz gehören in jeden Haushalt
  • - die Auflage ist limitiert, die Chance (fast) einmalig
  • - Du machst Menschen glücklich (siehe Video oben)
  • - Dein Ansehen innerhalb der Twitter-Community steigt immens (Stichwort Online-Reputation)
  • - vielleicht bekommst Du ganz viele neue Follower
  • - Dein Geld ist zu 100% für einen guten Zweck
  • - Du bekommst auch eine Spendenquittung

Wer sein Gebot, auch wenn es nicht das Höchstgebot ist, trotzdem der Werkstatt spenden möchte, kann sein Gebot einfach mit einem Stern hinter dem Betrag kennzeichnen (Bsp.: Biete 20€*). Das abgegebene Gebot sollte immer einen Euro über dem vorherigen liegen. Ich lege auch gleich mal selbst vor und beginne mit dem symbolischen Anfangsgebot von einem Euro.

(Die Zahlungsmodalitäten werden dem Gewinner im Anschluss an die Auktion mitgeteilt.)

Biethistorie:

5€ – @VisuellePR
15€ – @Katti
20€ – @Angel_ita
25€ – @VolkerGoebbels
50€ – @heidischall

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Es verging nicht eine Stunde in den letzten Tagen, in der man nicht über den Namen JAKO gestolpert ist. Grund war die Abmahnung des Sportbekleidungsherstellers gegen einen Blogger, dem, sagen wir es mal so, das Redesign des Logos nicht so gut gefallen hat.

Zeit die Ereignisse noch einmal Revue passieren zu lassen.

März 2009:

Anlässlich des 20jährigen Firmenjubiläums der JAKO AG bekommt das Unternehmen ein neues Logo.
jako-logo

15. April 2009:

Der Sportblogger “Trainer Baade” veröffentlicht einen Blogartikel in dem er sich mit diesem neuen Logo der JAKO AG beschäftigt – sein Urteil fällt dabei eher negativ aus:

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