Archiv für Quernetzt

Die re:publica ’08 ist vorbei und sie war schön. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mich hier im Blog regelmäßig nach interessanten Vorträgen und Workshops zu Wort zu melden. Allerdings wäre das in die Ecke setzen und bloggen verschenkte Zeit gewesen, die ich lieber dazu genutzt habe face2face-Kommunikation zu betreiben.
Reden mit Menschen aus Fleisch und Blut sowie von Angesicht zu Angesicht war weit aus mehr wert als manch Vortrag/ Panel/ Workshop.
Viele neue Eindrücke, Kontakte und Denkansätze waren meine #rp08.

Linktips:

Hobnox – hier gibt es eine große Anzahl von Videos von der #rp08
Wikio – hier wurden die Blogbeiträge zur #rp08 gesammelt
Lifecast – hier gibt es eine Menge Audiomitschnitte von der #rp08

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Jetzt geht es also los. Nachdem ich gestern mit Tino, Marcel und Matthias nach Berlin gefahren bin ging es ersteinmal direkt zur pl0gbar. Eine komische Sache wenn man vorher die Leute zum Teil nur über Twitter „kannte“ und man sich zum ersten Mal im Reallife begegnet.
Irgendwann wurden wir dann auch gegangen – schlafen bei Norbert – und heute gegen 10:30 an der Kalkscheune angekommen.
Einige bekannte Leute getroffen und gleich geht es zur ersten Session.

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Das Twitterversum wächst und wächst und die unterschiedlichsten Leute twittern was das Zeug hält. Man könnte meinen eine neue Sphäre bildet sich heraus – die Twittersphäre.
Eine große Gemeinschaft mir vielen kleinen Individuen mit unterschiedlichen Gewohnheiten in der Twittersphäre zu agieren. So ist die Art und Weise des „wie?“, „wie oft?“ und „was?“ – twitterns von Twitteraner zu Twitteraner unterschiedlich. Ein weiterer interessanter Punkt ist das Verhältnis der Twitteraner untereinander: Wer followed wem und warum bzw. wie kann es passieren das einem die Follower abhanden kommen?

In der Reihe Twitter-Soziologie will ich meine Sicht auf das Twitterversum niederschreiben und versuchen die Strukturen und Gepflogenheiten offen zu legen. Wer alles ernst nimmt und auf die Goldwage legt, möge bitte ab hier nicht weiterlesen. Read More→

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Ist es nicht komisch wenn man auf einer Messe/ Event ist und man weiß, 50% aus seinem Twitterversum sind auch da, nur man kennt ihr Aussehen nicht? Oft werden ja lustige Bildchen als Profil-Avatar gewählt, in den seltensten Fällen erkennt man ein Gesicht.
So könnte also die Person, an der man gerade vorbeigelaufen ist, vielleicht der Follower „xyz“ von Twitter sein, von dem man selbst die Toilettengewohnheiten kennt oder von dem man letzte Woche ein Invite für einen neuen Webservice bekommen hat.
Wie bringt man die Leute, die sich sonst hinter Nicknames und lustigen Twicons verstecken, in der realen Welt zusammen?
Mit dem Projekt „Follow me“ will Aram Bartholl auf der re:publica genau das schaffen:

„Zeig dich mit deinem Twitterlogo auf der Re:publica! Sammel jede Menge follower und lass sehen wen du alles kennst!:

„Kennen wir uns nicht von Twitter?“
„Ach, Du bist das! Wie ist nochmal dein Nickname?“
„Hattest du nicht letztens noch ein anderes Profilfoto?“ Read More→

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Jede Generation hat ihre Musik und jeder Hype seinen eigenen Song. Solch einer darf natürlich auch zum aktuellen Twitter Colorwar nicht fehlen:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=mzaLd-HjJw4[/youtube]
[zum Video auf YouTube]

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Seit einigen Wochen habe ich schon die Idee einen Beitrag über Twitter und seine Nutzer, die Twitterati, zu schreiben. Speziell das Nutzungsverhalten variiert von Person zu Person, hinzukommen eingespeiste Feeds und sogar Twitter-Services.
Der Beitrag von Benediktüber Twitter: Identitäts-, Beziehungs- und Wissensmanagement mit Microbloggingdiensten“ war nochmal ein Anstoß den Beitrag endlich zu verfassen, den einzelnen Twiterati-Typen habe ich jedenfalls schon Namen gegeben.
Benedikt kommt auf seinem Blog zu dem Schluß, dass sich die Twittersphäre, heruntergebrochen auf 140 Zeichen, schon etwas mit der Blogosphäre vergleichen lässt. Spannender Artikel wie ich finde und er animiert vor allem zum Weiterdenken. Das Potential von Twitter ist auf jeden Fall noch nicht ausgeschöpft.

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Am Samstag gab es ein kurzes Telefoninterview mit Jörn und mir bei Radio Fritz in der Sendung Trackback. Inhalt war der Farbenkrieg, welcher zur Zeit im Twitterversum herrscht. Die gesamte Sendung gibt es auch als Podcast zum download. Genrell sei jedem diese Sendung ans Herz gelegt, der sich für aktuelle Netzkultur interessiert.

Jede Trackback-Sendung gibt es im Anschluss als Podcast zum Download

Der Twitter Color War 2008 hat begonnen – Schere, Papier Stein heißt die erste Herausforderung an die Teams. Dazu soll man ein Bild von sich mit einer dieser Möglichkeiten knippsen, bei flickr hochladen und entsprechend taggen. Ich werde meinen Beitrag dazu auch bald einreichen aber erstmal ist Ostern. Die Deadline ist übrigens Ostermontag um Mitternacht. Die genauen Anweisungen zum Ablauf gibt es auf der offiziellen Website.
Sie
hat übrigens schon teilgenommen.

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In China gab es ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala. Was hat diese Nachricht hier im Blog zu suchen? Garnichts? Doch, denn zum jetzigen Zeitpunkt (00:16) gibt es auf den deutschen Nachrichtenportalen noch keine Informationen zu dem Erdbeben ich China. Dank Twitter weiß ich aber jetzt schon davon.

Infos gibt es hier und hier. Read More→

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Heute war es bunt im Twitterversum – Grund dafür ist der Twitter Color War. Mit „Krieg“ hat das natürlich nichts zu tun, es ist vielmehr ein Spiel und ein wunderbares Beispiel für das Phänomen Twitter. Der Ablauf ist einfach: Man followed einem Farb-Team (@whiteteam, @blueteam, @greenredteam etc.) und das Team mit den meisten Mitgliedern geinnt am Ende.
Manch einer tritt nur der Gruppe bei, andere bekennen mit ihrem Profilbild Farbe. Im Laufe des Tages füllte sich der Gruppenpool mit exklusiven Gruppen wie z.B. dem @greenredteam oder dem @PussyPinkTeam. Ich entschied mich letztendlich für das @goldteam und mein Twitter-Icon sieht z.Zt. so aus:

Jetzt ist das ganze Farbenspiel ja alles gut und schön, manch einer mag es für Schwachsinn halten – ich finde es faszinierend:
Zu Beginn konnte kaum einer etwas damit anfangen. Die A-Twitterer modifizierten ihre Profilbilder, der Mob wurde neugierig und nach und nach waren die Twitter Color Wars DAS Gesprächsthema. Farbe wurde bekannt und die Unschlüssigen wurden heftig umworben. Das ging soweit das ein gewisser Herr mit markanter Frisur zur re:publica eine Runde Freibier für die Gold Team Platinum Member schmeißt.
Die Tweetfrequenz war heute mMn extrem hoch und es kam zu vielen neuen Kontakten. Zu guter Letzt erheiterten die zunehmenden Wortspielereich das Twitterversum. In diesem Sinne – GOLDige Träume.

Den aktuellen Punktestand kann man übrigens hier einsehen.

Update: Beim Spreeblick ist man auch fasziniert von der Eigendynamik. Dazumal der Kollege im gleichen Team ist. Go for Gold!