Archiv für Quernetzt

StudiVZ will die Profile der Nutzer, welche den neuen AGB vom Dezember letzten Jahres nicht zugestimmt haben, immer noch nicht löschen.
Ursprünglich sollten die Profile dieser Nutzer bereits am 10. Januar gelöscht werden – nichts passierte. Die letzte Nachricht an die Benutzer setzte als endgültige Frist, den AGB doch noch zuzustimmen, den 8. Juli. Danach sollten die Profile automatisch gelöscht werden – nichts passierte.
Ein Sprecher des Social Networks konnte auf Anfrage von heise online auch keine Auskunft geben, wann denn nun die automatische Deaktivierung der einschlägigen Nutzerkonten erfolgen soll. Eine Löschung seines Profils kann man bis jetzt nur mit einer Mail an abmeldung@studivz.net erreichen.
Mich überrascht das überhaupt nicht, denn auch eine Profilleiche ist immer noch ein Profil. StudiVZ brüstet sich ja gern mit seinen angeblichen 10 Millionen Nutzern. Jetzt, wo auch noch Facebook mit einer Klage kommt, ist jedes einzelne Profil bares Geld. Sollte nämlich der Fall eintreten und es würde zu einer Übernahme kommen, Read More→

Wie die Financial Times heute berichtet hat Facebook eine 116 Seitige Klageschrift gegen StudiVZ bei einem US-Bezirksgericht in San Jose im Silicon Valley eingereicht. Darin fordert Facebook StudiVZ auf, das Kopieren von “look, feel, features and services” zu unterlassen.

StudiVZ dürfte somit am eigenen Leib erfahren was es heißt, abgemahnt zu werden. Nachdem die Studenten-Community der Verlagsgruppe Holtzbrinck in diesem Jahr selbst mehrere Internetseitenbetreiber abgemahnt hat, weil deren Domains das VZ im Namen hatten. Mittlerweile mussten alle abgemahnten ihre Seiten vom Netz nehmen oder umbenennen.
Der Bumerang kommt zurückgeflogen – erst anderen unterstellen sie wollen sich aufgrund des Bekanntheitsgrades von StudiVZ am VZ bereichern, obwohl man selber nur eine billige Kopie ist.
“Ein großer Teil des Erfolgs – wenn nicht der gesamte Erfolg – von StudiVZ ist dem Kopieren und dem Missbrauch von Facebooks geistigem Eigentum geschuldet” heißt es nämlich wörtlich in der eingereichten Klage.
Ich denke eine gewisse Schadenfreude Read More→

Ich mag Skype und möchte es auch ehrlich gesagt nicht missen. Es ist werbefrei, nicht so bunt und nervig wie ICQ und die Qualität beim Telefonieren und der Videokonferenz ist auch wunderbar.
In der Einladung zur Präsentation der neuen Version hieß es:

Die Entwicklung geht weiter und Skype lädt Sie ein, hautnah dabei zu sein, wenn am 18. Juni 2008 die tiefgreifendsten Änderungen seit der erstmaligen Bekanntgabe von Skype im Jahr 2003 vorgestellt werden. Erleben Sie als einer der Ersten diesen großen Entwicklungsschritt von Skype!

Die Präsentation konnte ich mir leider aus zeitlichen Gründen nicht anschauen, aber testen wollte ich die Version trotzdem.
Gestern habe ich es dann endlich mal geschafft die Version 4.0 Beta zu installieren und was soll ich sagen: Noch nie hat es ein Programm auf meinem Rechner geschafft so schnell wieder von der Festplatte zu verschwinden.
Grund ist Read More→

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Am Donnerstag (05.06.08) trifft man sich nach dem Prinzip des OpenCoffee Club in Leipzig:

Thursday, June 5, 2008
7:00 PM

DUO sandwich & coffee
Willy-Brandt-Platz 5
Leipzig, Saxony 04109

Description

Open coffee meeting for business startup owners, VC’s, Entrepenuers etc. Great opportunity to meet other like minded people and to discuss/share ideas.
Always meets the first and third Thursday 7:00PM of every month at DUO Sandwich & coffee Promenadenbahnhof.
Please forward within your network to help make the next Open Coffee Club another success.
Thanks

Homepage
http://www.opencoffeeclub.org

Initiator des OCC Leipzig ist Oliver Diekmann. Oliver hat mich letzte Woche angeschrieben wie es denn um die Leipziger Gründerszene bestellt ist und Tags darauf haben wir uns auch gleich in seiner Lokalität, dem DUOs, getroffen und Nägel mit Köpfen gemacht.
Jetzt bin ich gespannt, wer am Donnerstag zum 1. OCC Leipzig kommt, eingeladen ist natürlich jeder.

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Plurk wird natürlich nicht das nächste große Ding, aber ich wollte auch einmal solch plakative Headline verwenden wie Marcel bei seinem friendfeed Beitrag. Diesem stimme ich persönlich überhaupt nicht zu und unterschreibe daher den Beitrag von Nico, aber das nur am Rande.
Zurück zu Plurk:
Plurk ist ein bisschen wie Twitter, nur in bunt, mit ein paar kleinen netten Extrafeatures und leider noch ohne Client. Wie bei Twitter kann sich der Nutzer ein Profil anlegen und hat 140 Zeichen zur Verfügung, um der Welt mitzuteilen was er gerade macht. Zur Unterstützung des Ganzen stehen ihm auf der Seite neben seinem Benutzernamen mehrere Verben zur Auswahl:

www.plurk.com
www.plurk.com

Natürlich kann man auch “freestyle” schreiben was man will. Durch die Vorgegebenen Verben kommt man jedoch wieder ein wenig back to the roots von Twitter – “What are you doing?”.
Durch Plurk kommt man also wieder auf den Boden der Tatsachen und auch sonst bietet der Dienst Vorteile gegenüber Twitter: Read More→

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Zwar ist seit BarCamp Leipzig schon etwas Zeit ins Land gegangen, trotzdem wollte ich noch einen kurzen Abriss dieses sehr schönen Wochenendes niederschreiben.
Lange hat es gedauert bis es das erste BarCamp in Leipzig gab, angedacht war es schon ein paar mal und dieses Jahr wurde es vom 03.-04. Mai realisiert.
Eigentlich ging es schon einen Tag vorher bei einer WarmUp Party im Cafe Telegraph los. Einige bekannte Gesichter, aber auch viele neue, strahlten mir bei meiner Stipvisite dort entgegen.
Da das BarCamp erstmals in meiner Heimat stattfand, konnte ich dieses mal Herberge spielen und mich für viele Schlafplatzangebote revanchieren. Um es mal Web2.0ig auszudrücken: Read More→

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Als ich gestern Abend über Twitter gefragt wurde, wie sich denn “denQuer” richtig ausspricht, da ich in einem Twittersong erwähnt werden sollte, war ich zunächst skeptisch.
Sie hat nämlich bewiesen das nicht jeder Twittersong gut klingen muss.
Der von @themanuel getextete und von Audio Recording Hamburg produzierte Twittersong klingt garnicht mal so übel. Wenn man bedenkt das es von der Idee zur Umsetzung nur ein paar Stunden gedauert hat ist der Twittersong umso überzeugender. Am Ende dieses Postings kann man sich selbst vom Twittersong überzeugen. Read More→

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Ich wettere ja gern gegen MySpace, da ich in diesem Social Network nur die Müllhalde des Internets sehe. Allerdings stehe ich jetzt kurz davor, mich dort doch noch zu registrieren.
Grund ist die Idee der Firma ExitReality. Die hat eine Software entwickelt mit dem sich verschiedene Social Networks in einer 3D Umgebung darstellen lassen.
Ähnlich wie bei Second Life bewegt sich der Nutzer als animierte Person durch die Netzwelt. Dabei gibt es jedoch keine Landstriche oder Städte, sondern die Nutzerprofile werden in Form von Räumen dargestellt.
Da wird der MySpace Hintergrund zur Tapete, die eingebundene Musik kann an einer Jukebox ausgewählt werden und die Videos kann man sich auf einem Fernseher anschauen.
In der Private Beta steht der Service für Facebook, MySpace und einige in Deutschland eher unbekannte Social Networks zur Verfügung.
Wie das ganze bei einem MySpace Profil aussieht zeigt das folgende Video von TechCrunch:

Obwohl Second Life nur kurzzeitig für die breite Masse interessant war, sehe ich bei ExitReality gute Chancen, sich als 3D Community Lösung durchzusetzen.
Im Gegensatz zu Second Life Read More→

Mir gefällt die Musik von Madsen nicht. Eigentlich mag ich überhaupt keine Rockmusik. Gut, es gibt Ausnahmen, Madsen gehört aber nicht dazu. Und doch war ich gestern bei ihnen im Konzert.
Warum? Es hat mich nichts gekostet, die Lautstärke konnte ich selber wählen, es war möglich die Toilette aufzusuchen ohne sich durch Menschenmassen quälen zu müssen, meinen Alten Platz hab ich danach auch wiederbekommen, keine kreischenden, springenden, schwitzenden Teenies um mich herum. Wohnzimmeratmosphäre.
Möglich war das durch die “Livebühne im Internet” – TEMPODOME.
madsen0Als mir Norbert während der re:publica von dem Konzept erzählt hat, konnte ich mir noch nichts darunter vorstellen.
Ich schaue mir ein Konzert im Internet an, kann irgendwie mit der Band interagieren und mit anderen Zuschauern kommunizieren.
Gestern Abend war die offizielle Kick-off-Veranstaltung von TEMPODOME und es gab die Band Madsen live.

TEMPODOME bezeichnet sich selbst als “die neue Livebühne im Internet”. Es ist eine Community bei der man sich registriert und aus einem Pool von Musikgruppen seine Lieblingsband Read More→

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Schon des öfteren äusserte manch einer seinen Unmut wenn per Twitterfeed mal wieder massenweise del.icio.us – Links gepostet wurden oder zwischen 2 Teilnehmern über Twitter regelrecht gechattet wurde. Auch das permanente Bewerben des eigenen Blogs sorgte bei mir schon für ein “unfollow”.
Mspro macht sich sogar Gedanken zur “Twitterethik” – die Frage ist, brauchen wir so etwas? Eine Twitternetiquette oder ein “Tweet & Don’t Tweet”?
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