Die Welt der sozialen Medien in Zahlen
28. November, 2011 von Stefan OßwaldNachdem das letzte Video aus der “Social Media Revolution“-Reihe schon etwas älter ist, schwirrt seit ein paar Tagen eine aktualisierte Version durchs Netz. Der Stil ist ähnlich, der Autor ein anderer, die Zahlen aber wie immer ganz interessant:
Wie gewohnt kamen über Nacht die Statistiken für die Facebook-Seiten, die man als Administrator betreut. Die überfliege ich meist nur kurz und dann landen sie auch gleich wieder im Papierkorb. Heute blieb ich jedoch am Ende der Statistik kurz hängen – das stand allen Ernstes: “Des C Hörnche und´s F Hörnche sind sooo lustich…”. Der Text verlinkt auf die normale Statistik der entsprechenden Page. Keine Ahnung was das soll. Antworten anyone?
Mit dem Waveboard und Social Media zum eigenen Online-Shop
21. September, 2010 von Stefan Oßwald
Das Problem an Saisonal eingegrenzten Sportarten, ist die saisonale Eingrenzung. Sprich: meiner Leidenschaft, dem Snowboarden, kann ich nur im Winter nachgehen. Das Skateboard ist für mich keine Option und als damals das Snakeboard auf den Markt kam, konnte ich mich auch dafür nicht so recht begeistern. Asphaltflechten lehrten mich zudem den Respekt vor der Straße. Aber die Suche nach einer Alternative dauerte an und bereits letztes Jahr stolperte ich auf YouTube über ein Video in dem Leute Waveboard gefahren sind. Knapp ein Jahr später lief mir wieder eins über den Monitor und ich schaute nach, wo es die Geräte zu kaufen gibt, da ich soetwas in Deutschland noch nicht gesehen habe.
Über YouTube landete ich auf Facebook – landete auf www.waveboard24.de und am Ende beim Twitteraccount des Shops. Über DMs kam der Telefonkontakt zustande und mittlerweile bin ich auch begeisterter Waveboarder. Read More→
“Born of Hope” – Herr der Ringe Fanfilm auf YouTube
12. Februar, 2010 von Stefan Oßwald
Knapp 10.000€ Eigenkapital, 20.000€ Spenden und 400 Freiwillige ergeben einen, an “Herr der Ringe” angelehnten, Indie-Film, der sich sehen lassen kann. Und den jeder sehen kann – auf YouTube.
Die 31jährige Britin Kate Madison organisierte das Budget, führte Regie und übernahm auch selbst eine Rolle in der Low-Budget-Fanproduktion. Das Drehbuch schrieb sie selbst, auf Grundlage einer kurzen Geschichte von J.R.R. Tolkien. Insgesamt mobilisierte sie 400 Freiwillige für den Film, dessen Dreharbeiten 1 Jahr dauerten und bei der alle Beteiligten auf ihre Gage verzichteten.
Herausgekommen ist ein 70minütiges kleines Meisterwerk, welches sich neben dem original definitiv nicht verstecken muss. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Fanproduktion nur ein Bruchteil von Peter Jacksons Trilogie gekostet hat, ziehe ich meinen Hut vor den Spezialeffekten, Make-up, Soundtrack und 3D-Animationen.
Mittlerweile wurde der Film auch schon über 250.000 Mal gesehen und Ihr könnt ihn Euch hier, drüben bei YouTube oder auf der Seite zum Film anschauen.
Born of Hope – Extended Version
Hochgeladen von BornofHope.
(via)
Wir haben in Deutschland eine gut ausgeprägte Meckerkultur – ich würde fast behaupten, im Meckern sind wir Weltmarktführer. Und gerade im Web wird dieses Meckern Made in Germany besonders offensichtlich, in professionellen Kreisen auch oft durch den Hashtag #fail nochmal verdeutlicht. Auch ich schließe mich da absolut nicht aus, andererseits geht mir oft die Hutschnur hoch, wenn ich Berater lese und höre, die ständig mit der Angstkeule kommen.
Das Social Web bietet so viele tolle und auch noch unerschlossene Möglichkeiten, dass man hierzu unzählige Blogposts schreiben könnte. In diesem solle aber um ein Unternehmen gehen, welches diese Möglichkeiten wunderbar nutzt und sie verstanden hat. ebay – hier ein Erfahrungsbericht.
1. Akt -Prolog:
Bei ebay angemeldet bin ich schon lange, in regelmäßigen Abständen von einem Jahr kaufe ich dort auch etwas. Verkauft habe ich bisher kaum etwas, zuletzt aber kurz vor Weihnachten letzten Jahres. Alles lief reibungslos: Angebot eingestellt, 7 Tage gewartet, verkauft, Geld bekommen, verschickt. Fertig. Aber halt, da war ja noch was – die Verkaufsgebühren. Auf diesen beruht ja bekanntlich das Finanzierungsmodell von ebay – jeder Verkäufer gibt vom Kaufpreis etwas ab.
Bei mir beliefen sich die Gebühren auf 4,70€. Ich kümmere mich nicht weiter darum, hab ja alle möglichen Daten bei ebay hinterlegt, “die werden das schon abbuchen”. Pustekuchen. Irgendwann kam eine Mail mit dem Hinweis, dass der Betrag nicht abgebucht werden konnte. Ein Blick auf mein Mitgliedskonto erklärte dann auch warum – das Konto gab es gar nicht mehr (hatte seit 2004 nichts mehr verkauft). Zu den 4,70€ haben sich durch die Fehlbuchung nun auch noch 8€ Mahngebühren gesellt. Ok, war ja mein Fehler, ich hätte das ja auch vorher noch mal checken können. Also fix die neuen Kontodaten eingegeben, “die werden das schon abbuchen”. Ein paar Tage später habe ich dann wieder auf mein Mitgliedskonto geschaut und mich strahlt immer noch die offene Rechnung von 12,70€ an. Gut, denke ich, wenn sie mit der Kontoverbindung nicht klar kommen, versuche ich es eben mit der Kreditkarte. Also fix die Kreditkartendaten eingegeben, “die werden das schon abbuchen”. Ein paar Tage später habe ich dann wieder auf mein Mitgliedskonto geschaut und mich strahlt immer noch die offene Rechnung von 12,70€ an.
Ich sauer. Was tun? Keine Lust auf ellenlange Mail an den Support, der sicher eine Weile braucht um zu antworten. Keine Lust auf weitere sinnlose 8€ Mahngebühr. Nun bin ich ja auch ab und zu im Social Web unterwegs und weiß daher auch, dass ebay auf Twitter zu finden ist. Und da startet der ebay Twitter-Support Selbstversuch:
Der Begriff Medienkompetenz entwickelt sich langsam zu einem Buzzword und läuft Gefahr, demnächst auf Podiumsdiskussionen, Keynotes und Sessions nur noch ein Stöhnen beim Zuhörer hervorzurufen. Denn häufig ist (ich sag jetzt mal in unseren Social Media Kreisen) nur eine spezifische Form, quasi eine Unterabteilung, von Medienkompetenz gemeint.
Was Medienkompetenz im klassischen Sinne bedeutet habe ich gestern anhand von Baacke, Schorb und Aufenanger beschrieben – heute geht es hier um die Form von Medienkompetenz, die der Großteil der Netzweltler wohl eigentlich meint: Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur. So heißt auch das Positionspapier der Expertenkommission des BMBF zur Medienbildung vom März 2009. Darauf aufmerksam gemacht hat mich Dr. Marco Dick in den Kommentaren und dem gibt es auch wenig hinzuzufügen – beim Lesen habe ich mich einfach zu oft beim Nicken erwischt und unterschreibe hiermit die herausgearbeiteten Kompetenzen.
Bereits in der Einführung wird die Motivation für diesen Bericht verdeutlicht:
Der Begriff der Medienkompetenz wird in der Öffentlichkeit inflationär und oft verkürzt verwendet. Als wissenschaftliche Disziplinen haben sich insbesondere Medienpädagogik und (Medien-)Informatik mit durchaus auch unterschiedlichen Konzepten zur Medienkompetenz geäußert. Mit der vorliegenden Erklärung „Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur“ tritt die Expertenkommission für eine umfassende Sicht auf Medienbildung ein. Sie stellt sich damit der Herausforderung, unterschiedliche Richtungen und verschiedene Dimensionen im Hinblick auf die Digitalen Medien und deren Rolle in der Gesellschaft zu benennen. Die Kommission möchte damit zur Klärung und Umsetzung dieser grundlegenden Bildungsaufgaben beitragen.
Die Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur gliedert die Expertenkommission in vier Themen- und Aufgabenfelder: Read More→
Medienkompetenz? – Begriffsklärung!
9. Februar, 2010 von Stefan Oßwald
Ich lese und höre es immer öfter: “Wir brauchen mehr Medienkompetenz”. Das Wort fliegt einem regelrecht um die Ohren aber das Problem ist, dass die Leute mit einem Begriff hantieren den sie meist gar nicht fassen können. In den meisten Fällen meinen sie eigentlich auch etwas anderes, ich nenne es jetzt mal Internetkompetenz bzw. Social-Media-Kompetenz.
Damit man sich im Speziellen aber der Definition von Internetkompetenz nähern kann (Thomas versucht es hier), sollte man sich jedoch vorher die Begriffsklärung von Medienkompetenz vor Augen führen – hier drei unterschiedliche Ansätze bekannter Medienpädagogen. Erst in meinem nächsten Blogpost werde ich mich dann der Internetkompetenz widmen – Anregungen sind in den Kommentaren jedoch jetzt schon recht herzlich willkommen.
Für die Definition von Medienkompetenz wird relativ häufig die Differenzierung in Ebenen und Dimensionen genutzt. Die gebildeten Abgrenzungen unterscheiden sich teilweise nur durch die Bezeichnung des Autors.
Der Begriff meint, je nach Autor, Fähigkeiten, die von der Fertigkeit ein Medium zu bedienen, bis hin zur aktiven Gestaltung und der kritischen Reflexion von Medien reichen.
Als Grundlage für alle Definitionsvorschläge ist die Anforderung Read More→
Twitventskranz – Auktion für einen guten Zweck
10. November, 2009 von Stefan OßwaldHöchstgebot: 50,00€ (by @heidischall) [Auktion beendet]
Jörg Könözsi, ein Cousin von Thomas, leitet eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Bukarest. Für das diesjährige Weihnachtsfest haben die sich etwas besonderes einfallen lassen – Kerzen mit dem Twittervogel für einen “Twitventskranz” herzustellen und diese zugunsten der Werkstatt zu versteigern.
Was wird versteigert?
Wir haben, in unserer sozialen Kerzenwerkstatt für Menschen mit Behinderung, Adventskranzkerzen für Twitterati hergestellt. Die Kerzen wurden in Handarbeit hergestellt und haben einen handgeflochtenen Docht aus reiner Baumwolle. Die Twitter-Birds (Design: productivedreams.com) wurden mit einer Spezialfolie auf die Kerzen übertragen. Mehr Informationen zur Werkstatt findest Du hier. Nun wird die limitierte Auflage der “Twitventskränze” in Deutschland versteigert.Wer versteigert und wie wird versteigert?
Für die Aktion konnten wir 7 Twitterati begeistern. Jede/r von ihnen wird eine Versteigerung durchführen. Dabei wird sich jede/r eine eigene Form der Versteigerung einfallen lassen. Der komplette Erlös geht an die soziale Kerzenwerkstatt in Bukarest.
@NicoleRensmann und @Frauenfuss haben in den vergangenen zwei Tagen die Twitter-Kerzen schon erfolgreich versteigern können (zusammen 286€) und die Reaktionen aus Bukarest darauf sprechen für sich:
Heute darf ich Auktionator sein und versteigere hiermit eins dieser limitierten Twitter-Kerzen-Sets. Um an der Aktion teilzunehmen habt Ihr bis 24Uhr Zeit. Schickt mir Eure Gebote entweder via Twitter als Reply an @StefanOsswald oder tragt es in die Kommentare ein. Ich werde regelmäßige Updates zum aktuellen Spendenstand geben und diesen auch unter diesem Blogpost festhalten.
Warum solltest gerade DU die Twitter-Kerzen ersteigern?
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- Twitter-Kerzen für den Twitventskranz gehören in jeden Haushalt
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- die Auflage ist limitiert, die Chance (fast) einmalig
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- Du machst Menschen glücklich (siehe Video oben)
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- Dein Ansehen innerhalb der Twitter-Community steigt immens (Stichwort Online-Reputation)
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- vielleicht bekommst Du ganz viele neue Follower
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- Dein Geld ist zu 100% für einen guten Zweck
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- Du bekommst auch eine Spendenquittung
Wer sein Gebot, auch wenn es nicht das Höchstgebot ist, trotzdem der Werkstatt spenden möchte, kann sein Gebot einfach mit einem Stern hinter dem Betrag kennzeichnen (Bsp.: Biete 20€*). Das abgegebene Gebot sollte immer einen Euro über dem vorherigen liegen. Ich lege auch gleich mal selbst vor und beginne mit dem symbolischen Anfangsgebot von einem Euro.
(Die Zahlungsmodalitäten werden dem Gewinner im Anschluss an die Auktion mitgeteilt.)
Biethistorie:
5€ – @VisuellePR
15€ – @Katti
20€ – @Angel_ita
25€ – @VolkerGoebbels
50€ – @heidischall
Der Fail JAKO – eine kleine Chronologie
4. September, 2009 von Stefan OßwaldEs verging nicht eine Stunde in den letzten Tagen, in der man nicht über den Namen JAKO gestolpert ist. Grund war die Abmahnung des Sportbekleidungsherstellers gegen einen Blogger, dem, sagen wir es mal so, das Redesign des Logos nicht so gut gefallen hat.
Zeit die Ereignisse noch einmal Revue passieren zu lassen.
März 2009:
Anlässlich des 20jährigen Firmenjubiläums der JAKO AG bekommt das Unternehmen ein neues Logo.

15. April 2009:
Der Sportblogger “Trainer Baade” veröffentlicht einen Blogartikel in dem er sich mit diesem neuen Logo der JAKO AG beschäftigt – sein Urteil fällt dabei eher negativ aus:
“Niemals Social Media” – Neue Studie zu Web 2.0 in Unternehmen
25. August, 2009 von Stefan OßwaldLaut dem aktuellen Social Media Monitor 2009, einer Studie zu Web 2.0 in Unternehmen, kommt für 51% der Unternehmen in Deutschland keine Social Media Aktivitäten in Frage.
Im Auftrag des Deutschen Instituts für Kommunikation und Recht im Internet (i.G.) wurden leitende Angestellte, Vorstände, Geschäftsführer oder Firmeninhaber von ca. 350 Unternehmen befragt. Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob die Veränderungen im Kommunikationsmodell durch Social Media bereits bei den Entscheidern in den Unternehmen angekommen ist und ob/wie diese reagieren. Read More→


